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„Pop-Kultur“-Festival in Berlin: Siegfried und Brünnhilde in der Kulturbrauerei

Es ist ein weiter Weg von „Tommy“ (The Who) und „Arthur“ (The Kinks) bis zu Jens Friebes Bearbeitung von Richard Wagners Monumentalwerk „Der Ring der Nibelungen“. Ziemlich genau 50 Jahre sind seit den Uraufführungen der beiden britischen „Rockopern“ (so nannte man das damals) und der heutigen „Popoper“ des Lüdenscheider Liedermachers vergangen.

Mit Friebes Prankster-mäßiger „Auftragsarbeit“ startet das Konzertprogramm der fünften Ausgabe des Berliner Convention-Festivals „Pop-Kultur“. Im Programm-Teaser heißt es: „Wir schmeißen die Wind- und Nebelmaschine an, drücken fast forward, pflügen durch den Rasen vom Grünen Hügel und erzählen den kompletten Zyklus als theatralische Pop-Oper in 60 Minuten.“ Gemeinsam mit der RambaZamba-Band 21 Downbeat soll Hoch- und Populärkultur und die globalen Schicksale der Welt „gekonnt“ verbunden werden.

Allein schon diese Vorankündigung zeigt, dass die Berliner Pop-Subventions-Institution Music Board bestrebt ist, neben der klassischen Förderung von Nachwuchs-KünstlerInnen auch im Konzertbetrieb einiges anders zu machen. „Wir wollen weiterhin eine klare Haltung zeigen“, sagte jüngst Musicboard-Geschäftsführerin Katja Lucker dem Fachmagazin „Musikwoche“.

„Wir finden es essenziell, sich in politisch turbulenten Zeiten wie diesen nach außen zu öffnen“,  so die Musicboard-Chefin. „Eine Haltung, die pro Künstler ist, die Diversität feiert und manchmal vielleicht auch unangenehme Themen auf den Tisch bringt.“ Eine musikalische Veranstaltung also für Kopfstarke, die von Diskussionsrunden, Ausstellungen und der sehr formidablen Film-Dokumentation „Everybody in the Place: An Incomplete History of Britain 1984-1992“ von Jeremy Deller (über die Rave-Ära der Achtziger) flankiert wird.

Das volle Programm: https://www.pop-kultur.berlin/programm/

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