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Prince: Diese zehn B-Seiten muss jeder kennen

1. How Come You Don’t Call Me Anymore? (B-Seite „1999“, 1982)

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Besser als alles auf dem „1999“-Album. Prince alleine am Klavier, wahrscheinlich in einem dunklen Raum, auf jeden Fall mit viel Hall. Selten klang jemand derart verlassen. Ein Fade-Out, als Prince anfängt wütend zu werden.

2. 17 Days (B-Seite „When Doves Cry“, 1984)

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Prince wusste nicht zu Recht wohin mit dem Stück, ob zu Vanity 6 oder Apollonia 6, auf jeden Fall wollte er es zunächst nicht selbst singen. Es behandelt eines von Prince‘ am häufigsten durchgespielten Themen: Einsamkeit, nicht wissen, was der oder die Ex macht, verzweifeln. Die Regengeräusche sind etwas seifig, das Lied an sich etwas zu püppig, aber der Chorus unvergesslich.

3. Erotic City (B-Seite „Let’s Go Crazy“, 1984)

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Betörend, verstörend, unendlich cool: Das Duett zwischen Prince und Sheila E. ist wie die Begleitmelodie aus einer Zukunftsvision von Kubrick, in der Liebe etwas Pathologisches hat. Wir garantieren ihnen, legen Sie das Stück bei einer Party auf – sobald der Bass einsetzt, sind die Leute auf der Tanzfläche.

4. God (B-Seite „Purple Rain“, 1984)

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Im Handel sind zwei Versionen: die nur mit Keyboard und allerlei Sternenstaub-Synthi-Klängen, in denen Prince am Ende des Lieds seine berühmte Parole „Dance The Dance Electric“ ausgibt; sowie die instrumentale Bandversion – die ist eine Rarität, aber sogar im deutschen iTunes-Store erhältlich! Holen! Die Melodie ist auch fester Bestandteil des „Purple Rain“-Kinofilms.

5. Another Lonely Christmas (B-Seite „I Would Die 4U“, 1984)

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Ein ewiger, mit einer Spieldauer von sieben Minuten recht langer Fan-Favorit, den Prince dennoch verschmähte – so gut wie nie live gespielt. Ein trauriges, haarscharf am Kitsch vorbeisegelndes Weihnachtslied: Prince betrauert den Verlust seiner Geliebten, die an einer Krankheit kurz vor Heiligabend verstirbt.

6. She’s Always In My Hair (B-Seite „Raspberry Beret“, 1985)

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Das Label war angetan von diesem lauernden Rocksong – weil er härter, griffiger, hochtouriger war als alles auf dem „Around The World In A Day“-Album. Er ist nicht besser als das Plattenmaterial, aber es war dennoch eine klassische Fehlentscheidung von Prince, dieses Lied nicht mit auf die LP zu nehmen. Das Potential immerhin hat er sehr wohl erkannt, „She’s Always In My Hair“ feiert seinen Auftritt auf dem als DVD veröffentlichten Silvesterkonzert 1999, direkt als zweiten Song im Set zieht Prince damit auf und davon.

7. Hello (B-Seite „Pop Life“, 1985)

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14. Delta Machine (2013) Euphorisiert sprach Dave Gahan von den Gefühlen, die es so zuletzt auf „Songs of Faith and Devotion“ (1993) gegeben habe: Soul, Gospel, der „erdige Klang.“ Doch im letzten von drei für Depeche Mode produzierten Werken hinterließ Produzent Ben Hillier dann doch wieder jene dünnen Electro-Gerüste, bei dem Schläge aufs E-Drum wie Kissenschlachten klingen. Dazu gibt es die typisch gewordenen gurgelnden, flirrenden Störgeräusche, die die Band vor allem für jene Songs nutzt, deren Melodien alleine nicht tragen. „SOFAD“-Produzent Flood, der an der Schlussabmischung beteiligt war, hinterließ keinen bleibenden Eindruck. Enttäuschender sind die Melodien. Die vier Singles beschreiben…
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