Roskilde, Dänemark: Robert Smith von The Cure an Tag 8 des Roskilde Festivals 2019
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Die 50 besten Songs von The CureFoto: Redferns.Joseph Okpako.All rights reserved.
Was jeder sich wünscht: Schutz durch einen Engel. Smith spielt dazu das traurigste Gitarrensolo, das ihm je in den Sinn gekommen ist. Höhere Kräfte müssen hier zu ihm gesprochen haben. Das Lied endet mit einem Fragezeichen – und mit dieser Musik macht Smith weiter, bis heute (aus „Kiss Me Kiss Me Kiss Me, 1987“).
SN
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Die 50 besten Songs von The Cure
2. How Beautiful You Are
Robert Smiths Beitrag zur Existenzphilosophie, Abteilung Kierkegaard, aber von der Schönheit eines Gedichtes von John Keats. Das Bass-Spiel, das elegische Akkordeon und das krängende Piano-Motiv sind ohne Beispiel, ein Violinensolo steigtert das Melodrama: „And this is why I hate you/ And how I understand/ That no-one ever knows or loves another.“ (aus „Kiss Me Kiss Me Kiss Me“, 1978).
AW
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3. A Night Like This
Die ungewohnte Position als Läufer in der Nacht, der verzweifelt seine Geliebte sucht. Es endet ohne Worte, mit einem Saxofonsolo, eines der besten Saxofonsoli überhaupt. Macht „The Head On The Door“ schlussendlich auch zur deutlichsten Pop-Platte, die The Cure aufgenommen haben (aus „The Head On The Door“, 1985).
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4. Lovesong
Das schüttete jedem fatalistischen Gruftie das Kraut aus: „Whenever I‘m alone with you/ You make me feel like I am home again/ However far away/ I will always love you.“ Ein kregler, knapper Pop-Song auf einer ausladenden Platte, die von der Auflösung aller Dinge handelt. Verblüffend, aber auch noch in sich perfekt.
(aus „Disintegration“, 1989)
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5. A Forest
Zerlegt man das Stück in einzelne Tonspuren, erkennt man es dennoch in jeder Sekunde. So markant sind die Instrumente und ihr Einsatz. Dazu ein Refrain ohne Worte – das Grauen bleibt unaussprechlich. „A Forest“ ist für den Wald das, was „Der Weiße Hai“ fürs Wasser ist. Wer es einmal gehört hat, setzt sich dieser Umgebung nie wieder ruhigen Gewissens aus. (aus „Seventen Seconds“, 1980)
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6. Pictures Of You
Eines der zentralen Kopfhänger-Epen auf „Disintegration“: ein Abschieds-, vielleicht ein Todeslied. „I‘ve been looking so long for these pictures of you/ That I alaways believe that they‘re real.“ Die herzzerreißende Klage des Sängers: „Running soft through the night/ You were bigger und brighter and wider than snow/ And screamed at the make-believe, screamed at the sky/ And you finally found your courage to let it all go.“
(aus „Disintegration“, 1989)
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7. Piggy In The Mirror
Ein recht gut swingendes Lied über Selbsthass: „Look at the piggy“. Das orientalistische Gitarrensolo steht stellvertretend für die Entwicklung der Band, die ab diesem Album mehr und mehr Richtung Süden ging (aus „The Top“, 1984)
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8. Catch
Ein Pop-Moment auf „Kiss Me …“, gleich nach „The Kiss“, und einer der besten Anfänge in der an brillanten Anfängen reichen Geschichte der Cure: „Yes, I know you remind me of a girl I think I used to know.“ Das Stück erinnert verdammt an einen perfekten Song und ist 2.42 Minuten lang – wie ein perfekter Pop-Song (aus „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“, 1987)
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9. M
„Hello image, Sing me a line from your favourite song“. Smith sucht noch seiner Rolle, hier findet er eine ganz früh. Ein perfekter 3-Minuten-Popsong über Verrat (aus „Seventeen Seconds“, 1980).
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10. Charlotte Sometimes
Schwerer Bass und Schicksalsgitarren wie Glocken, der Gesang aus der Krypta, eine zweite Stimme aus dem Nebel: „Sometimes I‘m dreaming/ While all the other people dance/ So many different names …“ Übertrifft an Unglücksseligkeit und schwarzer Schönheit sogar die Songs von Joy Division.
(Single, 1981)
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