R. Kelly wurde als Kind von einer Verwandten missbraucht

Bereits 2012 erzähöte R. Kelly in seiner Autobiografie „Soulacoaster“, dass er als Kind sexuell missbraucht wurde. Nun berichtete er im Interview mit „GQ“ weitere Details.

Seit seinem siebten oder achten Lebensjahr habe eine Blutsverwandte über einen Zeitraum von insgesamt ca. sieben Jahren den Sänger misshandelt. Kelly erzählt, dass er mit den Ereignissen damals nicht umgehen konnte, mit einem erdrückenden Gefühl der Scham.

„(…) Ich erinnere mich an das Gefühl von Scham. Ich erinnere mich, wie ich die Augen schloss oder meine Augen mit meinen Händen verdeckte. Ich erinnere mich an diese Dinge, aber ich konnte sie (damals) nicht richtig einordnen.“

Doch in den vergangenen Jahren habe Kelly seiner einstigen Peinigerin verziehen. Er betrachtet die Missbrauchshandlungen als eine Art vererbtes Fehlverhalten.

„Als gäbe es eine Art, ich weiß nicht, Generationen-Fluch sozusagen, der auf der Familie lastet.“


Coldplay: Geschichte einer enttäuschten Liebe

Was ist nur aus dieser Band geworden, die einmal so treffend den „Trouble“ nach der verloren gegangenen Liebe besang, sich in die Gehirnwindungen eines Wissenschaftlers vergraben konnte, das erbarmungslose Verstreichen der Lebenszeit in eine grelle Klavier-Tanz-Nummer überführte und den Titel eines ihrer kürzesten und schönsten Songs dem goldenen Mantra eines Kultbuchs für Nerds und Studenten entlieh? Ich muss zugeben, dass ich an Coldplay verzweifle. Ich kann nicht begreifen, wie es möglich sein kann, dass vier doch recht begabte Typen, die einen Haufen unsterblicher Lieder geschrieben haben, plötzlich aufgehört haben, Musik zu machen. Oder wenigstens Musik, die berühren will. Wie sensibel…
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