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Rammstein: Exklusives Interview mit Christoph Schneider


Es ist eine kleine Sensation: Das große Rammstein-Interview im Dezember-ROLLING STONE ist das einzige, das die Band in diesem Jahr geben wird. Da sich die Band als Kollektiv begreift, war es nur logisch, dass der ROLLING STONE exklusiv mit Till Lindemann, Flake Lorenz, Richard Kruspe und Christoph Schneider sprach. Die gesammelten Interviews finden Sie in unserem großen Rammstein-Special in der aktuellen Ausgabe. Lesen Sie hier nun das von Rainer Schmidt und Torsten Groß geführte Interview mit Drummer Christoph Schneider.

Das Entstehen ihrer Alben beschreiben alle Rammstein-Mitglieder als schwierigen Prozess. Für die anstehenden Konzerte haben sie kein neues eingespielt. Die Grundlage der monatelangen Tournee, die sich schon im Vorfeld als auch international erfolgreichste der Bandgeschichte abzeichnet, bildet das in diesen Tagen erscheinende Best-of-Album, „Made In Germany“. Wie immer werden die Konzerte ernst genommen und verlangen von den Musikern gewisse Zugeständnisse, wie sich im Gespräch mit dem neuerdings kurzhaarigen Schlagzeuger Christoph Schneider zeigt.

Christoph Schneider, wo sind Ihre langen Haare geblieben?
Ich habe mich damit sehr wohlgefühlt, aber meine Band leider nicht. Ich bin eigentlich eher Hippie, aber die Frisur hatte anscheinend Einfluss auf meine Spielweise, deswegen bin ich öfters bei den Kollegen angeeckt.

Lange Haare haben einen Einfluss auf die Spielweise?
Ja, ich hab dann zu metallastig gespielt­. Die anderen meinten: „Das sind die langen Haare. Mit kurzen hast du viel besser gespielt.“ Das stimmte zum Teil, die Haare hängen einem immer im Gesicht,  man versucht, das zu vermeiden, und spielt nicht mehr so intensiv. Seitdem sie ab sind, spiele ich wieder befreiter.

Wir wollen über die Anfänge der Band sprechen. Wie haben Sie das erste Konzert im naTo in Leipzig erlebt? 
Till präsentierte sich dort das erste Mal der Öffentlichkeit als Sänger. Er war total nervös, hat sich eine schwarze Sonnenbrille aufgesetzt und gesagt: „Ich mache auf Sisters of Mercy.“ Er stand starr da, hat am ganzen Leib gezittert und war nur froh, dass er seine Texte singen konnte. Das zweite Mal war in Berlin, in der Kulturbrauerei, im Kesselhaus beim Senatsrockwettbewerb. Da hat Till am Schluss gesagt: „Merkt euch den Namen Rammstein.“



Rammstein: Spektakuläres „Making Of“ zu Album-Fotoshooting

Letztes Jahr war zweifellos ein gutes Jahr für Rammstein:. Nicht nur veröffentlichte die Band nach zehn Jahren Schaffenspause wieder ein neues Album, sondern gingen im Anschluss darauf auch noch auf eine große Stadientour quer durch Europa. In einem neu veröffentlichten „Making Of“ verschafft die Band nun ihren Fans einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Albumveröffentlichung. Das achtminütige Video, das auf Rammsteins YouTube-Kanal zu sehen ist, dokumentiert das Fotoshooting, in dem das Artwork für die letzte, selbstbetitelte Platte der Band produziert wurde. Für das Shooting, das ganze vier Tage dauerte, war der dänische Fotograf Jes Larsen engagiert worden, der gemeinsam…
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