Ranking: Die 10 besten Jam-Bands

Die besten Jam-Bands aller Zeiten – von The Grateful Dead bis Phish und The Allman Brothers im Ranking.

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5. Dave Matthews Band

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Die Dave Matthews Band existiert leicht außerhalb der klassischen Jam-Band-Welt. Sie hatten große Radiohits, Präsenz bei MTV und zumindest in den Neunzigern ein großes Publikum aus Teenager-Mädchen. Viele Besucher kommen wegen Songs wie „Crash“ und „The Space Between“ und haben wenig Interesse an langen Improvisationen.

Doch genau das gehört zur DMB-Erfahrung. Die Band sorgt dafür, dass jede Show einzigartig ist und selbst bekannte Songs von Abend zu Abend anders klingen. Die Einnahmen ihrer Tourneen in den vergangenen 20 Jahren sind enorm, und gut möglich, dass sie auch in 20 Jahren noch unterwegs sind.

4. Cream

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Der Begriff „Jam-Band“ existierte während Creams kurzer Phase in den Sechzigern noch nicht wirklich, doch man höre sich ihre 17-minütige Version von „Spoonful“ oder die 16-minütige Fassung von „Toad“ auf „Wheels of Fire“ an. Nach jeder Definition sind das Jams.

Wären die Bänder an einem anderen Abend mitgelaufen, hätten sie anders geklungen. Jack Bruce, Eric Clapton und Ginger Baker waren Virtuosen an ihren Instrumenten, ihre Konzerte sind legendär. 1968 löste sich die Band auf, 2005 kam es kurzzeitig zu einer Reunion in London und New York. Mit dem Tod von Jack Bruce endete jede Aussicht auf weitere Aktivitäten.

3. Phish

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Bei der Erstellung dieser Liste waren einige Abwägungen nötig, nicht jedoch bei Phish. Sie sind die Wörterbuchdefinition einer Jam-Band. Seit dem Tod von Jerry Garcia 1995 haben sie sich zur führenden Jam-Band der Welt entwickelt. Sie sind so groß, dass sie eigene dreitägige Festivals veranstalten, bei denen sie die einzige Band im Line-up sind.

„Phans“ folgen ihnen durchs ganze Land, tauschen alte Mitschnitte und spekulieren über kommende Shows. Trey Anastasio wird diesen Sommer ein oder zwei Wochen die letzten Konzerte von The Dead anführen – die wohl höchste Ehre im Jam-Band-Universum.

2. The Allman Brothers

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The Allman Brothers waren eine derart prägende Kraft, dass einer der beiden Brüder bereits 1971 starb und die Band dennoch weitere 43 Jahre existierte. Duane fehlte den Großteil ihrer Laufbahn, doch er legte das Fundament für alles, was folgte. Man höre nur „At Fillmore East“: Besser wird Live-Musik kaum als in diesen ausufernden Versionen von „Whipping Post“ und „Mountain Jam“.

Die Besetzung wechselte, doch Fans pilgerten jeden März nach New York zu den jährlichen Shows im Beacon Theater. Im vergangenen Oktober endete alles, doch Gregg Allman spielt diese Musik weiterhin in seinen Solo-Shows.

1. The Grateful Dead

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Hätte irgendeine andere Band diese Umfrage gewinnen können? Während viele Rockgruppen monatelang dasselbe sorgfältig einstudierte 25-Minuten-Set spielten, präsentierten The Grateful Dead zweistündige Shows, die sich von Abend zu Abend radikal unterschieden. Oft hatten sie nicht einmal eine Setlist, gingen einfach auf die Bühne und ließen sich von der Musik treiben.

Jerry Garcia ist seit fast 20 Jahren tot, doch die verbliebenen Mitglieder traten seither in verschiedenen Konstellationen gemeinsam auf. Im Juli endet alles im Soldier Field in Chicago – doch vermutlich werden die Musiker diese Songs spielen, solange sie können.

Andy Greene schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil