Bebel Gilberto

„João“

PIAS (VÖ: 25.8.)

Ein Nachruf im klassischen Bossa-nova-Sound

Eine Hommage an den Vater, reduziert, fast puristisch, also ganz im Sinn des „Girl From Ipanema“-Komponisten. Bebels eigene Musik zeichnete sich bisher eher dadurch aus, dass sie den Bossa nova in die Gegenwart transformierte, ihn mit Electro-, Jazz- und Pop-Einflüssen mischte, leicht und elegant. Bereits das letzte Album, „Agora“ (2020), war vom Tod des 2019 verstorbenen João Gilberto überschattet.

Bebel ist hundert Prozent Joãos Tochter

Nun interpretiert die Sängerin elf Songs ihres Vaters, die sie schon seit der Kindheit begleiten. „Adeus América“ oder „Undiú“ klingen, als würde der Geist des großen Musikers persönlich dazu über den Strand tänzeln. Auch „O Pato“ ist nah am Original, nur einen Tick opulenter. Eines ist nach diesem Album klarer denn je: Bebel ist hundert Prozent Joãos Tochter.

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