Beck Hyperspace


Zuverlässig klingt der ewige Hipster anders als zuvor. Statt an den Popper von „Colors“ (2017) schließt er hier eher an den mellow Singer-Songwriter von „Morning Phase“ an, aber wie in einer psychedelischen Reprise vom Brian Eno der Achtziger.

Digitale Sounds und spacige Watte umkuscheln uns, aus denen Becks wie stets angenehm weiche Stimme hervorwölkt. Mit „Saw Lightning“ gibt es einen kantig geklöppelten und rasselnden HipHop, „See Through“ baut auf gedämpftem Klack und Klonk einen seelenvollen Neo-R&B auf. Als Grundstimmung, wie im Titelsong oder bei „Everlasting Nothing“, surft er mit Rap- und Gesangsgästen wie Sky Ferreira auf schimmernden Oldschool-Synthie-Schweifen und Downbeats.

Sehr apart, sehr gelungen. (­Universal)


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