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Björn Kuhligk Großraumtaxi

Verbrecher

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Schon seit „Berlin Alexanderplatz“ gilt die Spreestadt als eine ewig wandelbare unter den europäischen Metropolen. Unzählige Autoren suchten seither den Sound von Umbruch und stetiger Vielfalt einzufangen. Björn Kuhligk stimmt mit seinen Prosaminiaturen in den Hype ein, ohne wirklich Neues über die mondäne Perle des Ostens zu bieten. Begegnungen mit einem Bettler, der erzählt, er „vertraue auf den Herrn Jesus Christus“, ernähre sich „von Astronautennahrung“ und sei „seit dreißig Jahren HIV-positiv“, oder melancholischen Stadtmusikanten, die vor Männern in der Midlife-Crisis spielen, sorgen für eine kurzweilige Lektüre. Gemessen etwa an Ilma Rakusas originell-persönlicher Hommage „Aufgerissene Blicke. Berlin Journal“ wirkt Kuhligks sprachliche Vermessung, die sichtlich den feschen Ton der Popliteratur abzukupfern hofft, jedoch ermüdend. (Verbrecher, 14 Euro)

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