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Boy George And Culture Club Life


Nach dem gefloppten Comeback ­Ende der Neunziger und den meist fadenscheinigen Solo-Aktivitäten von Boy George steht die erneute Rückkehr von Culture Club unter einem günstigeren Stern. In den Konzertsälen schwelgt man in „Karma Chameleon“-Erinnerungen, bei ihrer Welttournee konnte die Band bereits eine halbe Million Tickets absetzen.

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Ein perfektes Momentum für neue Musik und Botschaften zur Zeit. Wie bei „Life“: Der letzte Song des Albums beginnt mit einem Gospel-­Chor und zieht zum Stampfbeat ­eine Art Bilanz: zweite Chancen, neue Anfänge, Erleuchtung, spirituelles Wachstum, persönliche Erlösung.

Sein seelenvolles Bekenntnis trägt Boy George mit bemerkenswert tiefer Stimme vor. Ein gestandener Kämpfer voller Reife und Erfahrung. Die musikalische Umsetzung erfolgt über Lovers Rock, Reggae und diverse Soul-Formate, mit Streichern und funky Gitarren. Ähnlich versiert wie 1983, nur eben mit Narben auf Seele und Stimmbändern. Bester Song: der elegante Salon-Crooner „What Does Sorry Mean?“, in dem Boy ­George zum 1‑A‑Schmerzensmann wird. (BMG Rights)


Boy George im Interview: „Ich definiere mich nicht über Sexualität“

Mit Culture Club und Songs wie „Do You Really Want To Hurt Me?“ oder „Karma Chameleon“ feierte George O'Dowd alias Boy George in den frühen Achtzigern Welterfolge. Nach der Bandtrennung folgten immer wieder private Abstürze, auch die Solokarriere wollte nie so recht in Schwung kommen. Nach einem erneuten gemeinsamen Versuch Ende der 1990er gingen Culture Club (teils) wieder getrennte Wege. Seit 2014 sind sie in Originalbesetzung zurück, spielen Konzerte, doch erst jetzt kommt mit „Life“ neue Musik von „Boy George and Culture Club“ – wie sie sich jetzt nennen. Boy George im Interview über die neue Platte, alte Denkmuster, sein jüngeres…
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