Die Türen Exoterik


Wenn „Die Türen“ draufsteht, weiß man nie genau, was drin ist. Meist irgendwas mit Humor, Ironie und einem gewissen, aber nie zu hohen musikalischen Risiko. Manchmal bearbeiten sie auch einfach ein Thema, wie die Krise des weißen Mannes.

Diesmal heben die Berliner, zu denen neben dem Kerntrio aktuell auch Andreas Spechtl und Chris Imler gehören, gewaltig ab. „Irgendwo hingelegt“ sucht 14:29 Minuten lang dort weiter, wo die Kosmischen ­Kuriere in den 70er-Jahren auf LSD den Faden verloren. „Welthundetag“ surft ähnlich breit und entspannt. Selbst „Fiesta Antifa“ hat den Kampf – vor allem den gegen die Drogen – längst aufgegeben und chillt für Gerechtigkeit und Weltfrieden.

Das ist zum Teil recht lustig, aber auch ­etwas ­ermüdend. (Staatsakt)

Kooperation
Hier das Vinyl von „Exoterik“ bestellen


ÄHNLICHE KRITIKEN

Die Türen :: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ


ÄHNLICHE ARTIKEL

Der neue Pazifik: Robert Forster in Berlin und Hamburg

Wir freuen uns auf die Rückkehr des Go-Betweens-Sängers Robert Forster, der Anfang August in Berlin und Hamburg auftreten wird. Forster sagt: Man könne „a glorious mix“ von Songs erwarten.

So was das PLUS 2012: Pandas und Sumpfmenschen

Das kakophonische Monster von The Notwist folgt auf einen unhöflichen Gruß von Frittenbude an die zivilen Polizisten. Das Prima Leben und Stereo, kurz PLUS, war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Julia Maehner war für Sie vor Ort.

Prima Leben Und Stereo: Bilder vom PLUS Festival

Sehen Sie hier unsere Galerie zum Prima Leben Und Stereo - kurz PLUS. Auf dem Festival spielten u. a. Frittenbude, The Notwist und Die Türen.


Bemalte die Mauer als erster Künstler: Thierry Noir, der Grenz-Artist

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. Lesen Sie hier Maik Brüggemeyers Interview mit Thierry Noir. Thierry Noir, wie kamen Sie auf die Idee, die Mauer zu bemalen? Ich wohnte damals im Rauch-Haus, direkt an der Mauer. Das war ziemlich gruselig und grau. Im April 1984 habe ich dann alle Farbdosen, die bei mir rumlagen, an der Mauer leergemacht. Das war eine Befreiung! Das habe ich dann mit einem…
Weiterlesen
Zur Startseite