Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Everything Everything Kemosabe (Post War Years Remix)



von

Everything Everything hantieren auf ihrem neuen Album „Arc“ mit Genre-unabhängigem, heißen Scheiß. So schaffen sie sich Platz in diversen musikalischen Nischen und Schattenplätzchen, aus denen sie für ihr hitziges Grenzgängertum immer wieder hervorbrechen, um sich an aufregenderen Orten einzunisten. Jonathan Higgs knartschender Falsett-Gesang navigiert die Band durch klangliche Fiebertraum-Welten, die von Elektro-Gedöns und Prog-Rock-Raffinesse über HipHop, Afrobeat, Jazz, Epik-Rock und New Wave zu simplen Indie-Schnörkeleien in allerhand schöne Gewänder gepackt werden. Exzentrisch wie Everything Everything sind, kann das auch zur selben Zeit passieren. Aus eben diesem Album entfleucht auch ein Song wie „Kemosabe“, dem eine Pille Ritalin sicherlich nicht schaden würde. Neben aufgedrehten Gitarren-Klängen gibt es zu schon beschriebener Kopfstimme noch den nötigen Synth-Einschlag, der den Song kurz vor Ende dann doch sehr in Richtung Psychedelic abdriften lässt. Ganz zu Ende bringen Everything Everything die Reise aber nicht.

An dieser Stelle kann man sich „Kemosabe“ im Post War Years Remix kostenfrei herunterladen. Hier hätte man mit Chill-Wave-Einschlägen sogar die richtige Dosis Methylphenidat gefunden.

>>>> zum Download (via iTunes)


Rolling Stone Playlist: 10 spirituelle Songs

Spotify Hier geht es direkt zu der in-App Playlist Apple Music Hier geht es direkt zu der in-App Playlist Deezer Hier geht es direkt zu der in-App Playlist Amazon Music Hier geht es direkt zu der in-App Playlist   01 JONI MITCHELL: „Refuge Of The Roads“, 1976 „I met a friend of spirit He drank and womanized And I sat before his sanity I was holding back from crying He saw my complications And he mirrored me back simplified And we laughed how our perfection Would always be denied ,Heart and humor and humility‘ He said ‚Will lighten up your heavy load‘…
Weiterlesen
Zur Startseite