Interpol Marauder


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Bei „The Rover“ stolpert die Gitarre wieder und wieder durch eine Ton­folge. „It Probably Matters“ wird von einem nervösen Beat durchgeschüttelt. In „NYSMAW“ stottern die Gitarre und der Bass um die Wette. „Flight Of Fancy“ rumpelt, „Surveillance“ vertont unruhig Erinnerungsbilder. Die Lieder auf „Marauder“ zucken und zittern, kommen nie zur ­Ruhe, stets untergräbt ein Stakkato die Harmonien. So aufgeregt klang schon lange kein Interpol-­Album mehr.

Den Rock’n’Roll könnte die Band bei der Tour, auf der sie das Jubiläum ihres Debütalbums, „Turn On The Bright Lights“, gefeiert hat, wieder erlernt haben. Oder sie hat sich das Störrische bei den Yeah Yeah Yeahs abgeschaut, in deren Proberaum die Songs für das sechste Album der New Yorker entstanden sind. Zwar verstehen Paul Banks und Co. die Platte passend zum Zeitgeist als Hommage auf Menschen mit Rückgrat (Elliot L. Richardson, Nixons Justizminister, der 1973 zurücktrat, ziert das Albumcover). Die in Shoegazing, New Wave, Indie-Rock und Post-Punk getunkten Songs halten sich mit eindeutigen Aussagen dann aber doch eher zurück (­Matador/­Beggars)
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Ella Fitzgerald Im Jahr 1972 war Ella Fitzgerald einer der ersten Stars, die während der Super-Bowl-Halbzeit auftreten durften. Eine Ehre, die ihr durch harte Arbeit zuteil wurde: Über 200 aufgenommene Alben, 14 Grammys und 40 Millionen verkaufte Alben brachten ihr den Spitznamen „First Lady of Song“ ein. Ihre Musik hatte zudem großen Einfluss auf die Bürgerrechtsbewegung der Sechziger – dass die afroamerikanische Sängerin Anerkennung für ihre Arbeit erhielt, spendete Hoffnung während und nach der umstrittenen Jim-Crow-Ära. https://www.youtube.com/watch?v=u2bigf337aU Janis Joplin Janis Joplin gilt als erster weiblicher Rockstar der Musikgeschichte – in den Sechzigern eine Rockband zu leiten, war für Frauen bis…
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