Janelle Monáe Dirty Computer

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„Let the vagina have a monologue“: Keine Songzeile wurde zuletzt so oft geteilt wie diese. Und kein anderes Album bringt die Debatte, die durch #metoo angestoßen wurde, so auf den Punkt. Da sitzt nicht nur jeder Beat, sondern auch ­jede Zeile: „Mansplaining, I fold ’em ­like origami/ What’s a ­wave, ­baby? This is a tsunami“, rappt Janelle Monáe in „Django ­Jane“.

Alles auf der Welt drehe sich um Sex, zitiert sie in „­Screwed“ Oscar Wilde – außer beim Sex, denn da gehe es um Macht. Trotzdem ist „Dirty Computer“ nicht nur kämpferisch und politisch, sondern auch ein wunderbares Pop-Album, mit Gästen wie Pharrell Williams, Zoë Kravitz und Brian Wilson. „­Make Me Feel“ klingt so funky, als hätte Prince, wie noch auf dem letzten Album, „Electric ­Lady“, mitgemacht. Der Aufstieg in die Beyoncé-­Liga. (Warner)

https://www.youtube.com/watch?v=jdH2Sy-BlNE
Die besten Alben aller Zeiten: The Rolling Stones – „Exile On Main Street“

Die besten Alben aller Zeiten, Platz 7: The Rolling Stones – „Exile On Main Street“ Das Doppelalbum aus dem Jahre 1972, ein räudiger Bastard aus Blues und Boogie, war de facto „die erste Grunge-Platte“ – wie Keith Richards einmal in einem Interview stolz verkündete. Doch hinter den rohen Riffs von Richards und Mick Taylor, dem lustvollen Schub der Wyman-Watts-Rhythmusmaschine und Jaggers gequältem Bellen und verzehren- dem Schmeicheln verbirgt sich nicht nur das größte Stones-Album, sondern auch das definitive Statement der Songwriter Jagger und Richards, die sich stolz zur Rolle des sozialen Außenseiters bekennen. https://www.youtube.com/watch?v=AJ1CRKiwdho Im rudimentären Shuffle „Tumbling Dice“, dem…
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