Jeff Buckley Grace All Over The World


Sony

15 Jahre nach Erscheinen des Albums dokumentiert diese DVD jedes Stück mit einem Auftritt des Sängers- meistens im Fernsehen, seltener bei Konzerten. Sämtliche Live-Fassungen liegen auch auf CD bei. Der ebenfalls enthaltene Dokumentarfilm „Amazing Grace“- von zwei Aficionados aus dem Fanclub zusammengeschnitten- stützt sich auf die Erinnerungen der Musiker, der Mutter, der Fans und der Journalisten; auch sind viele Interviews und beiläufige Video-Aufnahmen übrig geblieben.

Man kann nicht sagen, dass Buckley für seinen Nachruhm wenig hinterlassen hätte- es gibt reichlich Selbstauskünfte und einige exemplarische Vorträge wie den von „Lover, You Should’ve Come Over“. Man wird unangenehm berührt, wenn man von Buckleys Widerstand gegen die Plattenfirma hört, die für das zweite Album apodiktisch „Hits“ forderte wie in den 60er Jahren. Am Ende die Elegie: der Blick auf den trügerisch träge fließenden Mississippi, die Erinnerung an Buckleys letzten Tag, den Sprung ins Wasser. Und dieser beinahe schmerzhafte Gesang, der nicht verstummt.


„Es 2“ löst Kritiker-Diskussionen aus - Enttäuschung des Jahres?

Am 04. September läuft „Es Kapitel 2“ in den deutschen Kinos an. Die Leinwand-Neufassung des Horror-Hits von Stephen King wurde durchaus recht positiv aufgenommen. Auch wenn nur das erste Drittel des Romans (und nicht die Hälfte) verfilmt wurde, überzeugte der stimmige Coming-Of-Age-Anteil und eine zeitgemäße Visualisierung sowie eine starke akustische Vertiefung des Horrors. Erinnert man sich aber an die TV-Fassung von 1990, dann fiel auch damals schon das Urteil recht deutlich aus: Der erste Teil war atmosphärisch bedrückend und vielschichtig, der zweite Teil fiel mit Blick auf die in Angst etwas ungelenk wieder vereinten Erwachsenen und zahlreiche ärgerliche Effekt-Mätzchen unangenehm…
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