John Carpenter Lost Themes


Sacred Bones/Cargo

Der erste Track, „Vortex“, schickt einen zurück in eine schmutzig analoge Zeit, als B-Movies ihre Zuschauer ähnlich brachial attackierten wie Punk und Post-Punk die Musik-hörer. Gewalt war ein ästhetisches Prinzip zur Beschreibung einer kaputten, nicht reformierbaren Gesellschaft. Die frostigen Klangflächen, die simplen, aber effektiven Synthesizer-Melodien, die John Carpenter Ende der 70er-Jahre einspielte, sind so grimmig wie seine Filme selbst: „Assault – Anschlag bei Nacht“, „Halloween – Die Nacht des Grauens“, „Die Klapperschlange“. Leider lief es für den Regisseur später weniger gut: „The Ward“ spielte 2010 nur noch die Hälfte der Produktionskosten ein.

Und jetzt kommt der 67-Jährige überraschend mit einem späten Debütalbum. „Lost Themes“ klingt vertraut und auf sympathische Weise altmodisch. In den atmosphärischen Stücken, die „Abyss“, „Purgatory“ oder „Night“ heißen, ist es immer noch dunkel und schmutzig. Doch eindringliche „Themes“ fehlen, das bösartige Gebimmel von „Halloween“ sucht man vergebens.


Fan eröffnet ersten Depeche-Mode-Friseurladen

Peter Philippou liebt Depeche Mode – und diese Liebe drückt er nun auch auf der Arbeit aus. Seit 27 Jahren führt er den Friseur-Salon „Mode For Men“ auf der Clifton Street in Roath, Cardiff. Nun hat er sich dazu entschieden, seine Lieblingsband zum dekorativen Hauptbestandteil seines Ladens zu machen. „Es heißt nun schon so lange Mode For Men, aber wenn die Leute mich und meine Liebe für Depeche Mode nicht kannten, wussten sie auch nicht was hinter dem Namen steckt“, so Philippou zu „Wales Online“. In dem Geschäft gibt es u.a. Zeichnungen der Bandmitglieder zu sehen, eine Depeche-Mode-Uhr sowie ein „Route…
Weiterlesen
Zur Startseite