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Joshua Ferris Mein fremdes Leben

Luchterhand

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Seit sich sein Vater eine Kugel in den Kopf gejagt hat, wandelt der Zahnarzt Dr. Paul C. O’Rourke im Tal der gottlosen Einsamkeit. Er tröstet sich mit einer zwanghaften Begeisterung für die Red Sox und flüchtet sich in Beziehungen, die er als „Mösenklemmen“ bezeichnet. Eine bequemere Alternative könnten die vielversprechenden Scheinwelten des Internets bieten, aber O’Rourke meidet dieses „Schmuddelmedium“. Bis eines Tages „sein Leben gekapert“ wird und jemand in seinem Namen die antisemitischen Weisen des Propheten Safek im Internet verbreitet. Dieser ist der „erste Ulm der Geschichte“, ein Nachfahre des biblischen Stamms der Amalekiten, deren himmlischer Auftrag im Zweifeln an Gott besteht und die als Erzfeinde des Volkes Israel gelten. Anfänglich abgestoßen, wird O’Rourke mitgerissen von der Idee, zu einer Gemeinschaft zu gehören, die seinem Hadern mit der Welt einen Sinn gibt, zugleich aber sein bisheriges Leben infrage stellt. Josh-ua Ferris, einer der Besten der Enkelgeneration nach Philip Roth, jongliert hier leichthändig und gewitzt mit den großen Themen des Lebens. Sehr vergnüglich! (Luchterhand, 19,99 Euro)

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