Kasabian For Crying Out Loud


Ein Monument wie für das Vereinigte Königreich gemeißelt! Kasabian haben allen experimentellen Quatsch von „48:13“ aufgegeben, sich auf ihre Stadionrock-Tugenden besonnen und gleichzeitig die Beatles und die Stones in einer Zeit der scheppernden Beats wiederaufleben lassen, ohne dabei die ­Slade-­Quote zu vernachlässigen. Geht mehr? Kritiker mögen granteln, das Album klinge genau so, wie man sich ein Kasabian-Werk vorstelle. Das mag wohl sein – dieses hier aber will das absolut perfekte sein, mit jedem einzelnen Track als Monster.

Alle Premier-League-Vereine werden sich „Ill Ray (The King)“ als Einlaufhymne wünschen. „Put Your Life On It“ erweist sich als der beste Song, den John Lennon nie schrieb, während das achtminütige „Are You Looking For Action?“ die Rave-­Renaissance einläutet und in ein Discorock-Inferno mündet. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn nicht das ganze UK zukünftig freitagabends Arm in Arm „Bless This Acid House“ statt „Wonderwall“ anstimmt, während man gemeinsam die letzte Bahn verpasst. Pissflecken jetzt! (Sony)

Kasabian: Vier Deutschland-Konzerte im Vorverkauf

Kooperation


10 Dinge, die Sie über Rammstein garantiert noch nicht wussten

1. Echte Wunden Das Video zu „Rosenrot“ aus dem Jahr 2005 ist nicht nur irgendein Video. Eigentlich verbietet sich die Formulierung „irgendein Video“ für sämtliche Rammstein-Videos sowieso. Bei diesem Beispiel muss die Bedeutung des Wortes „Körpereinsatz“ allerdings neu definiert werden, was die Erzählung des Regisseurs Zoran Bihać verdeutlicht. Die Band hatte bereits bei den Clips für „Links 2, 3, 4“ und „Mein Teil“ mit ihm zusammengearbeitet. „Rosenrot“ setzte nochmals neue Maßstäbe. Die Mitglieder von Rammstein spielen eine Gruppe Mönche, die sich im Laufe der Erzählung selbst geißeln. So weit, so gut – normalerweise erledigt man die entstehenden Wunden mit Make-Up. Nichts besonderes an einem professionellen…
Weiterlesen
Zur Startseite