John Lennon


Das Duo John Lennon und Paul McCartney zählt neben Jagger/Richards (Rolling Stones) und Plant/Page (Led Zeppelin) zu den erfolgreichsten Songwritern der Musikgeschichte.

Nach John Lennons Zeit bei den weltweit erfolgreichen Beatles startete er eine Solokarriere, aus der der legendäre Song „Imagine“ hervorging. Zusammen mit seiner Frau Yoko Ono veranstaltete John Lennon verschiedene Aktionen für den Weltfrieden, so unter anderem die „Bed-In for Peace“-Demonstration 1969. John Lennon wurde ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen, weil er unter 15 Pseudonymen Musik machte. Er starb 1980 in New York.

John Winston Lennon wurde 1940 in Liverpool geboren, wo er zusammen mit seinem Schulfreund Paul McCartney 1956 die späteren Beatles gründete, die vor allem wegen der Kompositionen von John Lennon und Paul McCartney Welterfolge und diverse Chartplatzierungen feierten. Lennons Song „All You Need Is Love“ wurde 1967 zur Hymne des „Summer of Love“.

John Lennon fiel währenddessen auch durch seine Beziehung und spätere Ehe zu Yoko Ono auf. Das erste gemeinsame Album „Unfinished Music No.1: Two Virgins“ erregte wegen des Covers, das Lennon und Ono nackt zeigte, große Aufmerksamkeit. 1969 verschanzten sich John Lennon und Yoko Ono während ihrer Flitterwochen in einem Amsterdamer Hilton Hotel im Bett und gaben von dort aus Interviews, um ein Zeichen für den Weltfrieden zu setzen. Dies wiederholten sie später auch in Montreal.

1969 gründete John Lennon mit Yoko Ono die Plastic Ono Band. Die erste Single „Give Peace A Chance“ wurde in Montreal während des Bed-Ins aufgenommen und schaffte es in die Top 20 der Hitparaden. Der Nachfolger „Cold Turkey“ beschäftigte sich mit John Lennons Heroinentzug, nachdem er längst mit seiner Abhängigkeit aufgefallen war.

John Lennons erstes Soloalbum war „John Lennon/Plastic Ono Band“, das 1970 von Phil Spector produziert wurde. Das Album erreichte Gold-Status in den USA, war jedoch weniger erfolgreich als sein Nachfolger „Imagine“ (1971). John Lennon erzielte damit weltweite Spitzenpositionen in den Hitparaden und der gleichnamige Titelsong wurde zum bekanntesten Lied John Lennons überhaupt. 1974 erschien „Walls And Bridges“, das Lennon mit Elton John produzierte. Die gemeinsame Single „Whatever Gets You Thru The Night“ wurde zu John Lennons einzigem Nummer-Eins-Hit zu Lebzeiten.

1970 kam es zur Auflösung der Beatles, die vor allem Lennons zunehmende Distanzierung als Grund hatte. Am 08.12.1980 wurde John Lennon in New York vor dem Dakota Building von dem geistig verwirrten Mark David Chapman erschossen. „Double Fantasy“, das letzte Album mit Yoko Ono, stieg sofort auf Platz Eins der Charts ein, ebenso wie die Single „Imagine“. 1987 wurde John Lennon in die Songwriters Hall of Fame und später in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

John Lennon haben wir außerdem gefunden in:

02.12.2021:  „Get Back“ wurde zur Belastungsprobe für die Beatles. Doch aus dem Schwanengesang der Fab Four entstand „Let It Be“. Eine Rekonstruktion. in Wie aus dem verwunschenen „Get Back“ das letzte Album der Beatles wurde

29.11.2021:  George Harrison war nach John Lennon der zweite Beatle, der verstarb. ROLLING STONE erinnert an den stillen Gitarristen. in George Harrison: Die letzten Tage im Leben des stillen Beatle

29.11.2021:  „Get Back“, die faszinierende Beatles-Doku von Peter Jackson, widersetzt sich dem Mythos und zeigt eine überhaupt nicht ins Bandhandwerk eingreifende Aktionskünstlerin. in Trennung der Beatles: Wird Yoko Ono zu Unrecht zum Sündenbock gemacht?

Reviews zu John Lennon


  • John Lennon - Some Time In New York City

    „Du denkst, Imagine‘ sei nicht politisch? Es ist, Working Class Hero‘ mit Zucker drauf – für Konservative wie dich“, ätzte John Lennon in Richtung McCartney, als der sich positiv über „Imagine“ geäußert hatte. In der Tat haben die Zuckerbäcker Spector und Lennon die Glasur teilweise etwas dick aufgetragen. Das verletzliche „How?“ etwa wird zu reinem […]

  • John Lennon & Yoko Ono - Double Fantasy (Stripped Down)

    Vor zehn Jahren kam Yoko Ono auf die Idee, dass George Marino „Double Fantasy“ vernünftig remastern müsse, um das letzte zu Lennons Lebzeiten veröffentlichte Album klanglich auf die Höhe der Zeit zu bringen. Vier Jahre später ließ sie dann Peter Cobbin von den übrigen Platten neue Abmischungen von den Multitracks erstellen. Pünktlich zum 70. Geburtstag […]

  • John Lennon - Mind Games

    Mind Games Das Vorläufer-Album, „Sometime In New York City“, so ambitioniert wie erratisch, verkaufte sich schlecht. Es brauchte ein solides Songwriter-Werk, mit dem wieder an .Imagine „angeknüpft werden konnte, um alte Fans zu befrieden. Was am Ende nicht gelang, weil keiner der neuen Songs das Zeug hatte, populär zu werden, ja nicht einmal der Titelsong, […]

  • Diverse - Come Together – A Night For John Lennon’s Words & Music

    Natürlich auch von Yoko produziert, kommt ein bisschen spät. Das Konzert fand am 2. Oktober 2001 statt, zugunsten des verstörten New York City, das Lennon so liebte. Kevin Spacey führt durch den Abend in der Radio City Music Hall; Dustin Hoffman, Ben Stiller und James Gandolfini halten erfreulich knappe Ansprachen. Der Anlass bringt das Beste […]

  • John Lennon - Lennon Legend – The Very Best Of…

    So this is Christmas and what have we done? Wenigstens Yoko Ono wird eine Antwort haben: Sie hat sich wieder einmal darum gekümmert, dass John Lennon nicht vergessen wird. Als ob das nötig wäre. Für „Lennon Legend“ kramte sie die allerletzten unveröffentlichten Aufnahmen hervor (ein kleines Filmchen zu „Hair Peace“, ein paar Live-Schnipsel, Interview-Fragmente), vermengte […]

  • John Lennon - Mind Games

    Intuition takes me anywhere“ singt Lennon in „Intuition“, und tatsächlich: Die stupiden politischen Parolen, naiven Aphorismen und schmalzigen Oden an Yoko brachten Mr. Winston O’Boogie, wie er sich hier nannte, an den Rand des Bankrotts. Zwei Jahre später sollte nur „Rock’n’Roll“ noch peinlicher werden. Aber „Mind Games“ war schrecklich genug: Üblicherweise wird – vom Titelsong […]

  • John Lennon - Plastic Ono Band

    „Plastic Ono Band“ war das Album, das Lennon machen musste, um danach überhaupt weiter Songs schreiben zu können. Das war ja genau genommen nicht sein Solo-Debüt, aber in vieler Hinsicht so etwas wie eine künstlerische Wiedergeburt. Selten hat jemand seinen privaten Frust, seine Ängste und Traumata sich so bedingungslos von der Seele gesungen wie Lennon […]

  • John Lennon - Anthology

    Seit Jahren ist die Veröffentlichung bisher unbekannter Stücke von John Lennon angekündigt. Bis dato war nur einem kleinen, exklusiven Kreis der Einblick in das private Archiv von John und Yoko erlaubt. Schon vor längerer Zeit indes wurden viele unveröffentlichte Songs, Home-Demos und alternative Aufnahmen in einer vielteiligen Serie mit dem Titel „The Lost Lennon Tapes“ […]

  • John Lennon - Wonsaponatime

    Noch eine Lennon-Kopplung, ein Extrakt aus der großen ^inthology“ (siehe nächste Seite) – nach „Imagine“, ,Jealous Guy“ und „Vforking Qass Hero“ zum tausendsten Male, nach der BeaÜes-ttAnthology“ und einem Dutzend Videocassetten: Stell dir vor, es gibt noch mehr Aufnahmen von Lennon, aber sie fugen dem Bekannten kaum etwas hinzu. Lennon als Clown, Lennon als garstiger […]