Kitty, Daisy & Lewis Superscope


Die süße Familienband(e) aus London steht seit zehn Jahren für „ordinary people’s retro sound“, und da bleibt sie aus guten Gründen auch auf ihrem vierten Album, „Superscope“, stehen: Tut nicht mal echten Retro-Nerds weh, sieht gut aus, und klingt okay.

Zu den 6/4-Takt- Soulballaden „Team Strong“ und „Just One Kiss“ fiedeln schöne Geigen, „-Slave“ wirkt ein bisschen wie britische Blue-eyed-Soul-Kracher der Achtziger, auf dem Instrumental „Broccoli Tempura“ wird sich groovy um den Verstand georgelt, und die erste Single, „Down On My Knees“, mit ihrem schellenkranz-induzierten White-Stripes-Drive plus Spitzengitarre ist ein Hit, ob nun kaltblütig geplant oder nicht.

Und authentischer als die psychologisch gruselige Kelly Family sind sie ja nun allemal. (Sunday Best/PIAS)


Sonnenmilch-Penis auf Frauen-Schulter erregt das Netz

Es ist einer der ältesten Hüte der Werbeindustrie: Sex sells. Das gilt auch noch 2019, wenngleich die Sensibilität stark gewachsen ist, plumpe Motive, die Frauen (und natürlich auch Männer) zu Objekten der Schaulust degradieren, kritisch zu kommentieren. Seit einigen Jahren ist der Smoothie-Hersteller True Fruits aus Bonn in diesem Segment besonders aktiv. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Plakataktionen, die alles andere als zweideutig waren. Smoothies mit Chiasamen-Anteil wurden unter dem Hashtag #samensaft verkauft und mit dem Slogan „Oralverzehr - schneller kommst du nicht zum Samengenuss“ beworben. Manche fanden es dreist und witzig - andere einfach nur peinlich und…
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