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Marilyn Manson Heaven Upside Down


Universal

Die Wirklichkeit hat den Horror, den Marilyn Manson seit mehr als 20 Jahren so lustvoll verbreitet, längst überholt – zwischen dem politischen und religiösen Irrsinn, der gerade (nicht nur) in den USA Alltag ist, zwischen Terror und Zukunftsangst haben die Brüll- und Riff-Attacken auf „Heaven Upside Down“, seinem zehnten Album, fast etwas Beruhigendes: Hier ist alles wie erwartet, die übliche Dystopie und Paranoia, manchmal direkt an die Gurgel ­packend („Tat­tooed In Re­verse“), manchmal unheimlich dräuend im Breitbildformat („Saturnalia“), und nach all den Jahren klingt Manson immer mehr, als wäre er soeben aus dem Aschenbecher gekrochen. Mit Kritik sollte man aber vielleicht besser vorsichtig sein, denn einer der Songs heißt „We Know ­Where You Fucking Live“. Humor hat er nämlich auch.


Dave Grohl: „Marilyn Manson und Co beendeten Grunge“

In einem Interview hat Dave Grohl seine Einschätzung zu populären Musikstilen in den 1990ern abgegeben – vor allem, warum es Mitte des Jahrzehnts mit Grunge bergab ging. Der heute 49-jährige war ganz vorne dabei, trommelte bei Nirvana, der erfolgreichsten Band des Genres, das mit Seattle assoziiert wird. Im Gespräch mit dem Radiosender „Alt 98.7“ vertritt er der heutige Foo-Fighters-Sänger die Auffassung, dass vor allem Künstler wie Marilyn Manson für den Niedergang des Grunge verantwortlich wären. Marilyn Manson und der Glamour Für Grohl wurde mit dem Aufstieg von Marilyn Manson lediglich ein Kreis geschlossen, den Glam-Bands wie Mötley Crue in den…
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