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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Marilyn Manson Heaven Upside Down


Universal

Die Wirklichkeit hat den Horror, den Marilyn Manson seit mehr als 20 Jahren so lustvoll verbreitet, längst überholt – zwischen dem politischen und religiösen Irrsinn, der gerade (nicht nur) in den USA Alltag ist, zwischen Terror und Zukunftsangst haben die Brüll- und Riff-Attacken auf „Heaven Upside Down“, seinem zehnten Album, fast etwas Beruhigendes: Hier ist alles wie erwartet, die übliche Dystopie und Paranoia, manchmal direkt an die Gurgel ­packend („Tat­tooed In Re­verse“), manchmal unheimlich dräuend im Breitbildformat („Saturnalia“), und nach all den Jahren klingt Manson immer mehr, als wäre er soeben aus dem Aschenbecher gekrochen. Mit Kritik sollte man aber vielleicht besser vorsichtig sein, denn einer der Songs heißt „We Know ­Where You Fucking Live“. Humor hat er nämlich auch.


Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Seit September 2011 hat man nicht viel gehört von Michael Stipe. Gesehen hat man ihn schon: bei Patti-Smith-Konzerten, in Berliner Galerien und Bars, bei der New Yorker Fashion Week und einmal auch in einem Raum mit seinen ehemaligen Kollegen – ausgerechnet in Athens/Georgia, wo 1980 die Weltkarriere von R.E.M. begann. Im November 2013 sprangen Bassist Mike Mills und Schlagzeuger Bill Berry im kleinen 40 Watt Club auf die Bühne, um mit Gitarrist Peter Buck „(Don’t Go Back To) Rockville“ zu spielen. Stipe stand etwas abseits im Publikum und sah zu. Das Verlangen mitzumachen hatte er nicht. Selbst enge Vertraute der…
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