Search Toggle menu

Marit Larsen Spark


Sony VÖ: 16. Dezember 2011

Seit sie sich 2009 mit „If A Song Could Get Me You“ irgendwo zwischen Katie Melua und Fiona Apple positionieren konnte, hat die Norwegerin ihn sicher: ihren Platz in der deutschen Radiolandschaft. Gern wird ihr dort das Etikett „andersartig“ aufgepappt – ohne dass es wirklich Anzeichen dafür gäbe. Für das Mitwirken an einer „Bravo Hits“-Compilation bräuchte sie jedenfalls keinen Fremdenführer.

Was ihre Kolleginnen von Katzenjammer an Exzentrik im Überschuss produzieren, besitzt sie leider zu wenig. Marit Larsen kann machen, was sie will: Verzweiflung, Tragik, Glück, Euphorie – alles führt zum gleichen musikalischen Ergebnis und wird von ihrer mädchenhaften Disney-Channel-Stimme angeglichen, selbst bei den Balladen. Nicht, dass Seelenschmerz und Trübsinn bei der 28-Jährigen großgeschrieben würden! „It’s a fine line between love and hate“, stellt sie seufzend fest. Ach? Besonders mit Stolz erfüllt Marit Larsen der Song „Have You Ever“, in dem sich jemand in eine Person verliebt, die bereits vergeben ist. Sapperlot! Dabei hat sie sich doch ein Apartment in New York gemietet, um sich für dieses dritte Album inspirieren zu lassen. Lag da eine Form von Hausarrest vor? Oder der klassische Fall von „Wohin ich auch gehe, ich kann nicht aus meiner Haut“?

Immerhin: Der Spätachtziger-Sound, der ihre Seichtigkeiten umgibt, ist zumindest nicht das Werk einer amerikanischen Hitmaschinerie. Marit Larsen hat fast alle Instrumente selbst eingespielt, lediglich an zwei Tracks schrieb Peter Zizzo mit, Spezialist für Sängerinnen wie Celine Dion, Jennifer Lopez oder Pixie Lott. Unterm Strich bleibt aber Musik für Wohnungen, in denen Espresso-Maschinen in die Wand eingelassen sind und selbst Kurzschlüsse keine Funken schlagen.

Beste Songs: „Last Night“, „What If“


Netflix: Das sind die besten Filme ab 18 - garantiert nicht jugendfrei

RoboCop Paul Verhoevens grimmige Zukunftssatire: In Detroit herrschen Terror und Gewalt. Der rechtschaffene Polizist Murphy wird von fünf Gangstern kaltblütig ermordet und zerstümmelt. Ein zynischer Konzern verwendet die noch übrig gebliebenen Teile von Murphys Schädel als Grundlage für eine moderne Roboter-Kampfmaschine. Als er jedoch langsam seine Erinnerung zurückfindet, keimt in ihm nur noch der Wunsch, Rache zu nehmen. https://www.youtube.com/watch?v=6tC_5mp3udE   Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen Kill Bill Vol. 1 Quentin Tarantinos grandiose Verbeugung vor dem Martial-Arts-Genre: Eine Blondine erwacht nach vier Jahren Koma im Krankenhaus mit schmerzenden Erinnerungen an ihre Hochzeit. Ihr Ex-Lover hatte den großen Tag…
Weiterlesen
Zur Startseite