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Mattiel Satis Factory


Heavenly/Pias

Nach Fabrik, wie es Titel und Cover vermuten lassen, klingt hier gar nichts. Vielmehr ist Mattiel Brown ­eine Goldschürferin, die im Bergwerk der Rockmusik nach verschütteten oder wieder vergrabenen Schätzen sucht. Knackige Surf-Rock-Miniaturen („Blisters“) treffen auf lustvolle Velvet-Underground-­Kopien („Millionaire“).

Nach ihrem kunstvoll simplen Debüt, „Count Your Blessings“ (2017), hat die Garagenrock-Amazone ihr Repertoire erstaunlich erweitert. Vintage-Unverschämtheiten wie „Populonia“ neigen dem Pop zu, und einmal wird es sogar ziemlich französisch: Das betörende „Je ne me connais pas“ klingt allerdings mehr nach Rimbaud-Verehrerin Patti Smith als nach Chanson – und Mattiel singt wie eine von aller Eiseskälte befreite ­Nico.

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Die besten Songs aller Zeiten: „Light My Fire“ von The Doors

Robby Kriegers erster Songwriting-Versuch überhaupt, mit ein paar zusätzlichen Textzeilen von Jim Morrison und Arrangement-Ideen vom Rest der Band. „Es war, als hätte ich alles in meinem Kopf bis zu diesem Moment aufgespart und dann die Chance gekriegt, alles auf einmal rauszulassen, sagte Krieger im ROLLING STONE. Der Song machte die Doors über Nacht berühmt - laut Krieger durchaus gemäß Morrisons Plan: „Jim stellte sich die Band immer als Rakete vor, die rasant aufsteigt und Riesenerfolg hat.“ „LightMy Fire“, erscheinen auf „The Doors“ (1967), war in der Albumversion sieben Minuten lang; für die Single wurde sie um die Soli gekürzt.…
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