Mattiel Satis Factory


Heavenly/Pias

Nach Fabrik, wie es Titel und Cover vermuten lassen, klingt hier gar nichts. Vielmehr ist Mattiel Brown ­eine Goldschürferin, die im Bergwerk der Rockmusik nach verschütteten oder wieder vergrabenen Schätzen sucht. Knackige Surf-Rock-Miniaturen („Blisters“) treffen auf lustvolle Velvet-Underground-­Kopien („Millionaire“).

Nach ihrem kunstvoll simplen Debüt, „Count Your Blessings“ (2017), hat die Garagenrock-Amazone ihr Repertoire erstaunlich erweitert. Vintage-Unverschämtheiten wie „Populonia“ neigen dem Pop zu, und einmal wird es sogar ziemlich französisch: Das betörende „Je ne me connais pas“ klingt allerdings mehr nach Rimbaud-Verehrerin Patti Smith als nach Chanson – und Mattiel singt wie eine von aller Eiseskälte befreite ­Nico.

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