Mavis Staples If All I Was Was Black

Anti/Indigo

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Schon zum dritten Mal arbeitet Mavis Staples hier mit Wilcos Jeff Tweedy als Produzent. Das erste gemeinsame Album brachte ihr 2011, mit damals 72 Jahren, den ersten Solo-Grammy – ein guter Grund für beide, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Staples hat in den letzten anderthalb Dekaden zwar auch erfolgreich mit Ry Cooder und M. Ward gearbeitet, doch Tweedy hat hier nicht nur kuratiert, sondern (angesichts des Themas interessanterweise) alle Songs geschrieben.

Ähnlich wie 2007, als Staples mit Ry Cooder die Bürgerrechts-Ära beschwor, singt sie nun von sozialem Riss und Rassismus der USA, woran sich bekanntlich verdammt noch mal nichts verändert hat, sondern der sogar von höchster Ebene angetrieben wird. Wie es ihrer Tradition entspricht, hört man hier zornig-­säkulare Töne neben hoffnungsstark gospel-inspirierten. Tweedy dreht manchmal die Rockgitarre auf, bringt auch akustischen Folk und schneidert im Ganzen der großartigen Stimme einen ebenso fein balancierten wie rau produzierten Southern Soul auf den Leib

Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N' Roses - „Appetite For Destruction“

Heute will es keiner gewesen sein, aber damals gab es nicht wenige Leute, die Guns N'Roses für eine durchschnittliche Hardrockband hielten, deren Debüt auch nicht viel besser sei als das von Faster Pussycat. Im METAL HAMMER bekam „Appetite For Destruction“ 1987 drei von sieben Punkten, man empfahl, lieber „Electric“ von The Cult zu kaufen. Inzwischen weiß jeder, dass es – neben „Born In The USA“ und „The Joshua Tree“ – das Rockalbum des Jahrzehnts war: eine dieser Platten, auf die sich notfalls alle einigen können. Und das liegt nicht an den Frisuren oder Tätowierungen oder am eher albernen Slogan von…
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