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Parada Regie: Srdjan Dragojevic


Neue Visionen Unabhängiger Filmverleih Kinostart:13. September 2012

Zu blutigen Krawallen durch Rechtsradikale kam es 2010 bei der ersten Gay Pride Parade in Belgrad. Im Jahr darauf wurde sie von der serbischen Regierung sogar verboten. Angeblich seien 90 Prozent der Bürger dagegen gewesen. Umso überraschender ist mit mehr als einer halben Million Besuchern der enorme Erfolg dieser Komödie auf dem Balkan, die auch den Publikumspreis der Berlinale 2012 gewann. Darin wird ausgerechnet der schwulenfeindliche Kriegsveteran Limun­ (Nikola Kojo) zum Schutzpatron der Demonstration, die der Tierarzt Radmilo (Milos Samolov) und sein Lebensgefährte Mirko (Goran Jevtic) organisieren. Der Chef einer Sicherheitsfirma sagt nur zu, weil seine Verlobte Mirko als Hochzeitsplaner will und Radmilo seinem geliebten Pitbull das Leben rettet. Im Stil von „Die glorreichen Sieben“ sammelt der grobschlächtige Glatzkopf und Goldkettenträger unter ehemaligen Kameraden und Feinden, Moslems wie Kroaten eine schlagkräftige Truppe zusammen. Dem Regisseur Dragojevic ist ein ebenso simples wie zwingendes Manifest der Verbrüderung gelungen: Er führt nach klassischen Kinomustern nicht nur homophobe Vorurteile auf, sondern auch deftige Stereotypen der Machokultur ein, um sie in einem gemeinsamen Prozess der Läuterung aufzuweichen. Der Brutale wird etwas weicher, die Zarten geben sich etwas härter. Pointierte Schlüsselmomente sind homoerotische „Ben Hur“-Zitate, sonst aber bleiben die Gags recht flach. Aber womöglich braucht man für den ersten Denkanstoß solche Karikaturen von bewegten Männern.

Hier gibt’s den Trailer des Filmes:


Jimi Hendrix, der beste Gitarrist aller Zeiten, wird geboren

>>> Galerie: Musiker, die ihren Tod vorausahnten. Jimi Hendrix – Winterland Von dem guten Dutzend Konzertmitschnitten, die Janie Hendrix auf der offizielle Website zum Download anbietet, genießt allenfalls der von Berkeley einen ähnlich legendären Ruf wie der von Rykodisc 1987 vorgelegte Verschnitt der sechs Auftritte vom Oktober 1968 im Winterland in San Francisco. Ansonsten lagen die allermeisten der von Hendrix-Fans gesuchten Mitschnitte - die von Monterey und Woodstock ausgenommen - nur auf Bootlegs vor. Dass Fans sich irgendwann lieber auf das Sammeln von besseren und richtig hochkarätigen Studio-Outtakes konzentrierten, ist dabei nur zu verständlich, zeichneten sich die Live-Aufnahmen der Jimi Hendrix…
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