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Pavement Brighten The Corners


Domino

Es fühlt sich jedes Mal wieder an wie der 16. Geburtstag, wenn eine neue Folge der Pavement-Remasters erscheint. Mittlerweile sind wir im Jahr 1997 angelangt. Bei „Brighten The Corners“, auch bekannt als Das-Album-nach-„Wowee Zowee“. Dieses heute vielleicht meistgeliebte Pavement-Album war damals von vielen verschmäht worden, die diese wunderbarste und mustergültigste aller 90er-Bands mit den Hits „Cut Your Hair“ und „Range Life“ entdeckt hatten. Zu uneben, zu eklektisch und verschroben war ihnen dieses irrsinnige Werk gewesen. Das helle, fokussierte „Brighten The Corners“ wurde danach als Rückkehr gefeiert.

Die beiden Singles „Stereo“ und „Shady Lane“ eröffnen furios, „Transport Is Arranged“ gibt sich mit Byrds-Jangle und Mellotron mild psychedelisch, Scott Kannberg alias Spiral Stairs hat mit „Date w/ Ikea“ und „Passat Dream“ seine besten Pop-Songs geschrieben, und Stephen Malkmus- wieder mal auf der Höhe seiner Kunst- schlägt mit „Embassy Row“ zickig zurück, wendet sich den großen Themen wie Liebe („A voice coach taught me to sing/ He couldn’t teach me to love“), Alter („Embrace the senile genius/ Watch her reinvent the wheel“) und Tod („I want to grow old/ Dying does not meet my expectations“) zu und weist in „Fin“ zwischen Neil Young und Pink Floyd den Weg zum nächsten Album „Terror Twilight“.

Die Neuauflage kommt nun wie schon die Vorgänger als Doppel-CD mit insgesamt 32 Bonusstücken, darunter allerlei B-Seiten, Radio-Sessions und Outtakes. Vor allem der versponnene Acid-Rock „Then (The Hexx)“ und die erst zwei Jahre später als B-Seiten veröffentlichten „Harness Your Hopes“ und „Roll With The Wind“ sind grandios. Höhepunkt dieser Wiederveröffentlichung allerdings sind vier Stücke aus einer „John Peel Session“ vom August 1997. „I never felt better in my life“, singt Malkmus am Ende. Geht uns genauso. (Domino/Indigo)


Diese Filme von Ingmar Bergman muss man gesehen haben

Ingmar Bergman gehörte zu den produktivsten Regisseuren in der Geschichte des Kinos. In fast 60 Jahren schrieb und inszenierte der Schwede insgesamt 60 Filme. Auch wenn er damit Roger Corman quantitativ ganz gewiss nicht das Wasser reichen kann, dürfte er - was die Relevanz und Gültigkeit seiner Werke angeht - eine Insel für sich im Ozean der Filmkunst sein. Viele Titel seines beeindruckenden Gesamtwerks (zu dem sich noch 170 Theaterstücke gesellen) sind sogar Kinoanfängern ein Begriff, so etwa „Das siebente Siegel“, „Szenen einer Ehe“ oder „Fanny und Alexander“. Der Regisseur, der seine Arbeiten für das Kino und das Fernsehen dem…
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