Serie der Woche: „Prime Finder“
Der Elite-Uni-Thriller setzt auf Verschwörungstheorien, Mystery-Elemente und viel Mathematik

Erst mal eine dumme Frage: Warum benennt man eine britische Serie, die im Original „Prime Target“ heißt, für den deutschen Markt in „Prime Finder“ um? Und wenn wir schon bei dummen Fragen sind: Warum sind doch gleich Mathematiker die gefährlichsten Menschen der Welt? Das behauptet nämlich dieser achtteilige Thriller. Es hat offenbar etwas damit zu tun, dass, derjenige, der das Geheimnis der Primzahlen kennt, auch jeden Code auf der Welt knacken kann.
Und weil der schnuckelige, aber etwas autistische Edward (Leo Woodall) bei seinen Forschungen an einer Elite-Uni kurz davorsteht, das System der Primzahlen zu entschlüsseln, wird er nicht nur von Geheimdienst-Mitarbeiter:innen wie Taylah (Quintessa Swindell) rund um die Uhr überwacht, sondern gerät auch mitten hinein in ein Mordkomplott. Die Serie peppt die Story noch mit ein paar Verschwörungstheorien und Mystery-Elementen auf, und Ausgrabungen rätselhafter Artefakte gibt es auch. Für alle, die damals in Mathe besser aufgepasst haben, ergibt all das vielleicht etwas mehr Sinn. (AppleTV+)