Serie der Woche: „She-Hulk: Rechtsanwältin“



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Gerichtsdrama trifft Superheldenspektakel – geht das? Natürlich! Das hat schon vor sieben Jahren die Serie „Daredevil“ hingekriegt, in der Charlie Cox den blinden Superhelden mimte, der, wenn er sich nicht gerade mit Schurken prügelt, als Anwalt arbeitet.

Nun macht „She-Hulk“, die 18. Serie, die im Marvel-Superhelden-Universum spielt, eine Anwältin zur Serien- und Superheldin wider Willen (und beschert Charlie Cox einen Gastauftritt) . Seit Jennifer Walters (Tatiana Maslany aus „Orphan Black“) bei einem Unfall etwas vom Blut ihres Cousins Bruce Banner (Mark Ruffalo) abgekommen hat, verwandelt sie sich, wenn sie zornig wird, wie er in ein riesiges grünhäutiges Ungetüm.

Nicht das macht „She-Hulk“ aber außergewöhnlich, sondern wie wichtig für die Serie der Umgang mit weiblichen Erleben ist. Etwa, wenn Jennifer Bruce erklärt, warum sie das Monster in sich viel besser und schneller in den Griff bekommt als er: „Ich bin gut darin, meinen Zorn zu kontrollieren. Schließlich mache ich das als Frau andauernd. Etwa wenn ich auf der Straße belästigt werde oder wenn mir inkompetente Männer Dinge erklären, mit denen ich mich viel besser auskenne als sie.“ (Disney+)


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