Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Snow Patrol Fallen Empires


Universal

Neue Aufnahmetechniken, neue Arbeitsweisen, neue Inspirationsquellen: Man kann ihnen nicht unterstellen, sich nicht bemüht zu haben. Das sechste Album der Stadionhelden aus Glasgow sollte ein Einschnitt in die Bandhistorie werden. Mit „I’ll Never Let Go“ schielen Snow Patrol denn auch gleich ein bisschen auf die Tanzflächen, doch wabernde Synthies allein ergeben leider noch keinen Technoknaller. Gary Lightbodys Kartoffel-im-Mund-Gesang will zudem nicht so recht in eine Disco passen. Funktionierte bei Kele Okereke einfach besser! Der Wir-haben-uns-verändert-Rhythmus zieht sich anschließend wie ein Mantra durch „Fallen Empires“. Oft ist es nicht nur ein Effekt, ein Gitarrensolo, das dann stört – nein, ein ganzes Sound-Meer! Selbst der L.A. Inner City Mass Gospel Choir, neben Michael Stipe, Lissie und Troy Van Leeuwen (Queens Of The Stone Age) Gast bei den Aufnahmen, fungiert eher als schweres Sperrgut denn als himmlisches Beiwerk.

Wenn Lightbody von verpassten Gelegenheiten singt, sind es oft auch welche: „New York“ beginnt als das bessere „Chasing Cars“, bevor Gary die eine Träne im Augenwinkel wieder einmal nicht ausreicht und er sich in die Verzweiflung hineinsuhlt („Come back, come here …“), während sich seine Stimme im tosenden Mix verliert. Ähnlich baut sich „This Isn’t Everything You Are“ auf, funktioniert aber als weltübergreifende Stadionhymne, die Hothouse Flowers treffen hierbei auf Embrace. „Lifening“ (die Verbindung von „life“ mit „lightning“) wurde dagegen so simpel gehalten wie der dazugehörige Text mit der Essenz „This is all I ever wanted from life“ („Ireland in the World Cup …“). Das Streichergewand passt endlich wie angegossen. Geht doch! Auch das Eighties-Pop-Hemd sitzt: „The Symphony“ wäre auf dem letzten Keane-Album „Perfect Symmetry“ kein Füllmaterial gewesen.

„Fallen Empires“ ist nicht Snow Patrols propagierte drastische Häutung, aber doch mehr als Langeweile nach Zahlen.

Kooperation

Beste Songs: „This Isn’t Everything You Are“, „Lifening“


Ace Frehleys Freundin: Kiss wollten ihn umbringen lassen

Ok, die Chancen auf eine Kiss-Reunion aller Gründungsmitglieder bei der „End of the Road“-Tour sind nun wohl auf ein Minimum gesunken. Zuvor sah es schon nicht gut aus: Ex-Gitarrist Ace Frehley hatte auf Facebook den Band-Bassisten Gene Simmons übel beleidigt („Arschloch“), nun legte seine Freundin in dem sozialen Netzwerk nach. Rachel Gordon schreibt, Kiss hätten Frehley „in den Siebzigern umbringen lassen wollen“, indem sie versucht hätten ihn zu einer „gefakten Privat-Party auf die Bahamas“ zu locken. Kiss: Frehley und Criss keine Vollzeit-Musiker bei der Reunion Die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung könnten Ace Frehley und Ex-Drummer Peter Criss durchaus gehabt haben,…
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