Son Lux Bones

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Foto: Caroline (Universal Music)

Man assoziiert den verstiegenen Pop von Ryan Lott alias Son Lux gern mit Sufjan Stevens, nicht nur weil die beiden 2014 als Sisyphus eine HipHop-Platte zusammen aufgenommen haben. Während Stevens auf „Carrie & Lowell“ zu einem neuen Minimalismus fand, geben sich Son Lux (nun zum Trio erweitert) auf „Bones“ groß und exzentrisch.

Nach der kurzen Eröffnung, „Breathe In“, setzt das Trio zu hymnischem Pop an, der immer wieder von Elektro-Eskapaden zerschossen und dekonstruiert wird, wie man sie etwa auch von den queeren Avantgardisten Xiu Xiu kennt, und geben von Beats durchzogene Kunstlieder, die an Owen Pallett denken lassen. Art-Pop vom Feinsten.

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