The Pop Group Citizen Zombie


Freaks R Us/Indigo

Mutterkuchen spielt Bass bei der Hamburger Gruppe Did Lennon Commit Suicide?, und während eines Konzerts behauptete er mal, Rex Gildo sei der Godfather of Doom Metal. Das Publikum konnte sich nicht entscheiden, ob Mutterkuchen da einen Scherz machen wollte, aber als der englische Kommunist Mark Stewart über einen Bandnamen nachdachte, da sollte es unbedingt was Ironisches sein. Stewart entschied sich schließlich für The Pop Group, denn mit Pop sollte sie fast nichts zu tun haben; auch die Punks hatten Angst vor der Pop Group. 1977 geboren, 1981 verstorben, 2010 wiederauferstanden, jetzt ein neues Album.

Der Schneid und die Ideen, alles wie früher: Stewart, geladen mit Sartres Existenzphilosophie, kriegt niemals die Wut, in ihm wohnt der Zorn, hält länger. Zum Verrücktwerden, der Produzent hat vorher für Paul McCartney gearbeitet! Die Musik ist trotzdem oder deshalb immer noch eine Raserei aus Free Jazz, Punk und Disco, es hallt, dröhnt und eiert. „Citizen Zombie“, der Zustand der Welt, zum Tanzen geeignet.


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