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Timo Blunck Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?


„Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“ ist eine musikalische Autobiografie, die auch als Buch erscheint. Ein „Yachtrock-Porno“, wenn man Rocko Schamoni glauben darf. Timo Blunck (Die Zimmermänner, Palais Schaumburg) hat ihn im Alleingang eingespielt.

Dass er jahrelang zwischen Hamburg und New Orleans pendelte, merkt man dem Album an. Aus der Hansestadt stammt der Humor, den nicht jeder lustig findet, aus The Big Easy das Soul-Yachtrock-Gemisch, das nach Satinbettwäsche, Fellatio und feuchten Händen klingt: „Morgenstund hat Schwanz im Mund.“

Die Songs handeln von Liebe, Sex und Körperflüssigkeiten, von Drogen und Menschen, die ihr Karma-Konto überziehen. Keine Platte für die Ewigkeit, eher für das Tanzlokal mit Tischtelefon (Tapete).


Die 60 besten Soundtracks aller Zeiten

Ich freute mich darauf, dass er mir etwas Melodisches vorspielen würde“, sagte Steven Spielberg. „Aber John Williams“, und dabei streckte der Regisseur zwei Finger von sich, als wären es zwei alte Socken, „hämmerte mit diesen beiden hier einfach nur auf den tiefen Tasten herum, immer schneller.“ Spielberg sei damals in Lachen ausgebrochen. Dies sollte das Titelthema von „Der weiße Hai“ werden? Heute zählt diese Melodie von Williams zu den Klassikern der Filmmusik. Das Jagdmotiv verursacht noch immer Unwohlsein, mehr als 40 Jahre nach der Kinopremiere. Es ist ein Meisterwerk der Effektivität. Musik nimmt Einfluss auf die Beurteilung eines Geschehens. Sie…
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