Timo Blunck Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?

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„Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“ ist eine musikalische Autobiografie, die auch als Buch erscheint. Ein „Yachtrock-Porno“, wenn man Rocko Schamoni glauben darf. Timo Blunck (Die Zimmermänner, Palais Schaumburg) hat ihn im Alleingang eingespielt.

Dass er jahrelang zwischen Hamburg und New Orleans pendelte, merkt man dem Album an. Aus der Hansestadt stammt der Humor, den nicht jeder lustig findet, aus The Big Easy das Soul-Yachtrock-Gemisch, das nach Satinbettwäsche, Fellatio und feuchten Händen klingt: „Morgenstund hat Schwanz im Mund.“

Die Songs handeln von Liebe, Sex und Körperflüssigkeiten, von Drogen und Menschen, die ihr Karma-Konto überziehen. Keine Platte für die Ewigkeit, eher für das Tanzlokal mit Tischtelefon (Tapete).

1982: Michael Jackson veröffentlicht „Thriller“

Michael Jackson – Thriller: 25th Anniversary Edition ★ ★ ★ ★ Noch einmal mit Gefühl: Der Brecher der 80er Jahre in noch einmal veränderter, wennn auch kaum verbesserter Fassung zum Jubiläum. Diesmal ohne Onkel Quincy Jones' Erinnerungen aus dem Brotbeutel. Als er 1964 in der ersten Verfilmung von "I Am Legend" die Titelrolle von "The Last Man On Earth" spielte, war Vincent Price längst zu einer Ikone des Horrorfilms geworden. Das bleibende Verdienst, die Stimme dieses Mimen - eines der größten Leinwandschurken und Feinschmecker Hollywoods — Millionen von Teenagern weltweit nahegebracht zu haben, wird Michael Jackson bzw. Quincy Jones niemand je streitig machen…
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