Turbostaat Abalonia

Pias/Rough Trade

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Seit „Das Island Manöver“ (2010) zeichnet sich ab, dass Turbostaat mehr wollen als den üblichen Hau­drauf-Punkrock. Nun hat sich das Quintett aus Flensburg für das sechste Werk einen erzählerischen Rahmen zurechtgelegt, was nicht nur textlich, sondern auch musikalisch Konsequenzen hat: auf der einen Seite weniger Slogans und mehr Abstraktion, auf der anderen Seite komplexere Kompositionen. Ein Punk-Konzeptalbum? „Abalonia“ ist auf jeden Fall die bislang beziehungsreichste und spannendste Platte von Turbostaat, ein echter Schritt nach vorn auf der Suche nach einem Ausweg, nach einem besseren Leben, besserer Musik. Und das ganz ohne prätentiösen Quark.

Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N' Roses - „Appetite For Destruction“

Heute will es keiner gewesen sein, aber damals gab es nicht wenige Leute, die Guns N'Roses für eine durchschnittliche Hardrockband hielten, deren Debüt auch nicht viel besser sei als das von Faster Pussycat. Im METAL HAMMER bekam „Appetite For Destruction“ 1987 drei von sieben Punkten, man empfahl, lieber „Electric“ von The Cult zu kaufen. Inzwischen weiß jeder, dass es – neben „Born In The USA“ und „The Joshua Tree“ – das Rockalbum des Jahrzehnts war: eine dieser Platten, auf die sich notfalls alle einigen können. Und das liegt nicht an den Frisuren oder Tätowierungen oder am eher albernen Slogan von…
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