Wanda Niente

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Im fortlaufenden Geraune um den Austropop-Boom legt die Besoffski-Fraktion nach, mit der um 2014 herum die Erfolgswelle losrollte. Der erste Song gibt das Motto vor: „Weiter, weiter“. Eisern durchhalten gegen die Kritiker, die Sänger Marco M. Wanda für eine Wiedergeburt von Hans Hartz halten.

Die Band hält dagegen mit Gianna-Nannini-haften Italobrechern wie „Lascia mifare“, Lokalkolorit à la „Schottenring“ oder „Ein letztes Wienerlied“. Der Powerrock in Lederwesten wird natürlich nicht abgelegt, sie bleiben uncool mit Ausrufezeichen. Dabei stets variantenreich, ob mit Ska-Anklängen bei „Columbo“ oder eben dem durchgeknallten „Wienerlied“. Das allein wird für allerlei Krawall sorgen, so pathetisch, wie Wanda das schmettern. Schade, aber toll! (Universal)

Eine Fischvergiftung namens Wanda

Stanley Kubrick: Hommage auf den großen Visionär des Kinos + Top 10 seiner Filme

In der aufschlussreichen und persönlichen Dokumentation „Stanley Kubrick: A Life In Pictures“ sagt „Shining“-Star Jack Nicholson über seinen Regisseur: „Praktisch jeder wusste, dass er einfach der Beste ist – und ich finde, das ist noch eine Untertreibung.“ Stanley Kubrick hat sich mit nur 13 Spielfilmen in 46 Jahren einen unvergleichlichen Ruf erarbeitet. Kein Nekrolog nach seinem Tod am 07. März 1999 (etwa eine Woche nach der ersten Vorführung der letzten Schnittfassung von „Eyes Wide Shut“) blieb ohne Erwähnung seines Perfektionismus, der ihn manchmal dazu trieb, Szenen unzählige Male zu wiederholen und Mitarbeiter in den Wahnsinn zu treiben. Kubrick mischte sich…
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