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Wolf Haas Brennerova

Hoffmann und Campe

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Der Brenner, dieser geliebte Ex-Kommissar und grantelnde Detektiv (oft) wider Willen, den Wolf Haas vor fast 20 Jahren erfand, ist unsterblich, ganz egal, was der Autor selbst manchmal behauptet. Und warum ist das so? Weil sein lakonischer Erzähler, den Haas bereits im sechsten Brenner-Roman „Das ewige Leben“ ins Jenseits beförderte, einfach nicht kaputtzukriegen ist. Mit den Worten „Meine Großmutter hat immer gesagt, wenn du einmal stirbst, muss man das Maul extra erschlagen“ meldete er sich nach seinem Ableben in „Brenner und der liebe Gott“ zurück. Genauso ist es. Wie Thomas Bernhard hat auch Haas, der seine Liebe zum literarischen Experiment zuletzt abseits der Brenner-Reihe in „Die Verteidigung der Missionarsstellung“ auslebte, hier einen Tonfall entwickelt, der sich verselbstständigt hat, jede Handlung und jeden Protagonisten überstrahlt. Aber der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Erzähler im achten Brenner-Abenteuer berichtet, wie der Detektiv zwischen drei Frauen steht, zwei davon sind Russinnen, eine davon heiratet er und eine ist verschwunden. (Hoffmann und Campe, 20 Euro)

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