Wolf Haas Brennerova


Hoffmann und Campe

Der Brenner, dieser geliebte Ex-Kommissar und grantelnde Detektiv (oft) wider Willen, den Wolf Haas vor fast 20 Jahren erfand, ist unsterblich, ganz egal, was der Autor selbst manchmal behauptet. Und warum ist das so? Weil sein lakonischer Erzähler, den Haas bereits im sechsten Brenner-Roman „Das ewige Leben“ ins Jenseits beförderte, einfach nicht kaputtzukriegen ist. Mit den Worten „Meine Großmutter hat immer gesagt, wenn du einmal stirbst, muss man das Maul extra erschlagen“ meldete er sich nach seinem Ableben in „Brenner und der liebe Gott“ zurück. Genauso ist es. Wie Thomas Bernhard hat auch Haas, der seine Liebe zum literarischen Experiment zuletzt abseits der Brenner-Reihe in „Die Verteidigung der Missionarsstellung“ auslebte, hier einen Tonfall entwickelt, der sich verselbstständigt hat, jede Handlung und jeden Protagonisten überstrahlt. Aber der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Erzähler im achten Brenner-Abenteuer berichtet, wie der Detektiv zwischen drei Frauen steht, zwei davon sind Russinnen, eine davon heiratet er und eine ist verschwunden. (Hoffmann und Campe, 20 Euro)


Pete Townshend: „Zum Glück sind Keith Moon und John Entwistle nicht mehr da“

Pete Townshend ist „froh“, dass seine Kollegen Keith Moon und John Entwistle nicht mehr unter uns weilen – aber aus einem nicht wirklich bösartigen Grund. „Ich weiß, dass das, was ich jetzt sage, die Who-Fans nicht gerade glücklich machen wird“, sagte der Gitarrist zum amerikanischen ROLLING STONE. „Aber, danke, Gott, dass es die beiden nicht mehr gibt.“ Die Begründung ist eher kurios: „Es war verdammt schwierig mit ihnen zu spielen. Alleine hätten beide keine Band hingekriegt.“ Townshend ist sich sicher, dass er das Rückgrat von The Who gewesen ist. „Ich denke, meine musikalische Disziplin, meine musikalische Effizienz als Rhythmus-Spieler, das…
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