Robbie Williams im Endkampf mit seinen Haaren


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Hooligan-Pilzkopf, Schmalztolle, Suedehead … Seit den seligen Boygroup-Tagen von Take That trug Robbie Williams schon viele Frisuren. Im letzten Jahr zeigte sich der 48-Jährige gar mit einer Mohikaner-Friese; als käme er gerade vom Wrestling.

Sein Problem dabei: Die Geheimratsecken wachsen rapide, die Struktur wird dünner und dünner. Nun berichtet Williams im Plauderinterview mit einer australischen Radiostation, dass er bereits 2013 eine erste Haar-Transplantation hat vornehmen lassen. Damals hätte er sich – mit gerade mal 39 Jahren – vom Selbstoptimierungswahn in Los Angeles anstecken lassen, wo er seinerzeit lebte.

Doch die Locken wurden nicht voller – und so plante er vor zwei Jahren eine weitere „Maßnahme“. Doch die Spezialisten rieten ihm ab, da der natürliche Haar-Bestand längst zu schütter wäre. Keine Basis mehr für eine Jürgen-Klopp-Lösung.

In der Hairstyler-Fachwelt heißt das Ganze übrigens „Vollbonding“

Robbie Williams im Juni 2018.
Robbie Williams im Juni 2018.

Stattdessen würde er nun ernsthaft über eine externe Lösung nachdenken: „Es gibt mittlerweile diese tollen Perücken“, so Williams. „Man muss sich die Haare abrasieren und dann wird das Teil mit Kleber fixiert und bleibt ein paar Wochen lang dran. Vielleicht mache ich das sogar nur für die Tournee.“ In der Hairstyler-Fachwelt heißt das Ganze übrigens „Vollbonding.“

„Ich trage jetzt ein Art Vokuhila“ zitiert die „Daily Mail“ aus dem Interview. „Für meine große Bühnenshow stelle ich mir die Zeit vor, als ich 27 war. Dann drehe ich mich um und sehe auf dem Videobeamer eine Riesenversion von mir mit Stiernacken. Und mein Kopf leuchtet wie ein Baby-Arsch. Darüber kann ich echt leicht neurotisch werden.“

Für seine Gastspiele in Deutschland auf der Hofgartenwiese in Bonn (15. Mai) und am Messegelände in München (27. August) darf man also gespannt sein, welchen „Hair-Do“ sein exzellentes Coiffeur-Team für Willams zaubern wird.

Ryan Pierse Getty Images