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Angststörungen! Robbie Williams packt über Psycho-Horror aus

Wie Robbie Williams nun in einem Interview mit der „Sun“ erzählte, litt er jahrelang an einer schweren psychischen Erkrankung. Die Agoraphobie, im Volksmund auch unter Platzangst bekannt, hinderte ihn drei Jahre lang daran, das Haus leichten Herzens zu verlassen und zwang ihn dazu, beruflich auf einige große Angebote zu verzichten.

Im Zeitraum von 2006 bis 2009 machte ihm die Krankheit laut eigener Aussage am meisten zu schaffen. Demnach konnte er selbst seinem Moderations-Job bei der amerikanischen Casting-Show „American Idol“ nicht mehr nachgehen. Sein Kopf, so Williams, sagte ihm, er solle „nirgendwo hingehen.“

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„Diese Jahre verbrachte ich nur im Kaschmir-Kaftan und aß Chips“

„Meine Karriere entwickelte sich stratosphärisch und brachte mich bis zum Mars, aber ich brauchte ein wenig Zeit, um mein Gleichgewicht zu finden und wieder auf die Füße zu kommen“, so der Sänger im Gespräch mit der „Sun“. „Mein Körper und Kopf sagten mir, dass ich nirgendwo hin gehen soll. Sie sagten mir, ich soll einfach warten. Und genau das habe ich dann auch getan. Ich saß einfach herum und wartete. Das war von 2006-2009. Diese Jahre verbrachte ich nur im Kaschmir-Kaftan und aß Chips. Ich ließ mir einen Bart wachsen und blieb einfach zuhause.“

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Wie der Musiker zugab, musste er sogar einige große Business-Chancen an sich vorbei ziehen lassen, weil er das Sofa nicht verlassen konnte. „Ich kann mich noch daran erinnern, dass mir 15 Millionen Pfund angeboten wurden, um als Nachfolger von Simon Cowell bei „American Idol“ anzufangen. Und ein riesiges Konzert in den USA.“

 

The Killers und „Human“ als Rettungsanker

Ausgerechnet der Killers Song „Human“ habe ihm dabei geholfen, seine Krankheit zu bekämpfen. In den Lyrics heißt es dort „And sometimes I get nervous, when I see an open door “ („Und manchmal werde ich nervös, wenn ich eine offene Tür sehe“).

„Ich habe diesen Song gehört und irgend etwas in dem Moment hat dazu geführt, dass ich mir gedacht habe ‚Ich muss meinen Arsch jetzt in Gang bekommen, ein Album machen und auf Tour gehen’“, so Williams. Auch eine Therapie und die Take-That-Reunion sollen ihm bei seiner Genesung geholfen haben.

Karwai Tang Getty Images
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