Rock im Revier, Rockavaria und Rock in Vienna: „Ein richtig dicker Fisch am Haken“?

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Rock im Revier, Rockavaria und Rock in Vienna: „Ein richtig dicker Fisch am Haken“?

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Peter Schwenkow, der Chef der Festival-Gesellschaft DEAG hat im letzten Jahr die Großveranstaltungen Rock im Revier, Rockavaria und Rock in Vienna etabliert, doch für Muse, Metallica und Kiss muss man erstmal Geld auf den Tisch legen, bevor man welches verdient – jetzt könnte für die Festivals aber schon ein neuer, großer Headliner an Land gezogen worden sein, wie Schwenkow der „Musikwoche“ erzählte und „Festivalisten.de“ berichtet.

Die drei Events haben zunächst ein Minus von 9,3 Millionen in die Kasse der Festival-AG gebracht, trotz einer Umsatzsteigerung. Jetzt wollen die Organisatoren mit einem neuen Headliner schon früh möglichst viele Leute zum Nürburgring, in den Münchener Olympiapark und nach Wien holen – wer das ist, wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

Rock im Revier hatte sofort Probleme

Besonders Rock im Revier, das als Quasi-Nachfolger von Rock am Ring zuerst wieder den Nürburgring bespielen wollte, hatte einen schweren Start. Durch Probleme mit der Betreiber-Gesellschaft, der Capricorn-Nürburgring GmbH, musste das Festival in die Arena auf Schalke nach Gelsenkirchen umziehen, was viele Fans verärgerte. „Finanzielle Ausfälle bis zu einer Summe von 7,5 Millionen Euro“ seien abgesichert gewesen, heißt es im Geschäftsbericht. Es gibt also genug Gründe für die DEAG-Festivals, wirklich einen großen Headliner auf die Bühnen zu stellen – bevor das Minus in der Kasse noch größer wird.

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