Rod Stewarts ‚Time‘: erstes Album mit eigenem Material seit fast 20 Jahren


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Mit „Time“ veröffentlicht Rod Stewart sein erstes mit Eigenkompositionen bestücktes Album seit 1993. Stewart sagt, das Verfassen seiner eigenen Autobiographie habe ihn dazu inspiriert:

„Plötzlich flogen mir die Ideen nur so zu.(…) Ich wachte mitten in der Nacht auf, suchte nach einem Stift und schrieb meine Ideen auf, das ist mir vorher so noch nicht passiert. Ich hatte schnell sieben oder acht Songs fertiggestellt, war aber lange noch nicht fertig und bald wurde mir klar, dass ich genug Material für ein Album zusammen hatte. Auch das war mir vorher so noch nicht passiert.“

Unter den zwölf Liedern von „Time“ befindet sich nur eine Coverversion: so hat Rod Stewart angeblich wieder ein Lied aus der Feder von Tom Waits neu interpretiert. Welches, ist noch nicht bekannt, naheliegend wäre der Song „Time“ vom Waits-Klassiker „Rain Dogs“. Mit Waits „Downtown Train“ gelang Stewart einst ein Hit, den „Tom Traubert’s Blues“ gibt es ebenfalls in einer radiotauglichen Rod-Stewart-Version.

Der schottische Sänger hatte in den letzten 20 Jahren vor allem viel gecovert, seine letzte Veröffentlichung war das Weihnachtsalbum “Merry Christmas, Baby” ein Weihnachtslieder-Album mit Gastbeiträgen von Michael Bublé und Cee Lo Green. Einen ersten Einblick in Stewarts Songschreiberqualitäten anno 2013 liefert die Vorabsingle „She Makes Me Happy“, die ab heute im Radio zu hören ist.

Im Laufe des Jahres kommt Rod Stewart dann auch für zwei Konzerte nach Deutschland. Am 3. Juli wird er in der Westfalenhalle in Dortmund auftreten, und am 12. September ein zusätzliches Konzert in der O2-World in Hamburg geben.