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ROLLING STONE Japan empfiehlt die Band One Ok Rock


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In Ihren Anfangstagen trafen sich die Bandmitglieder von One Ok Rock jedes Wochenende um 1 Uhr zum gemeinsamen Proben. Aus der auf englisch vereinbarten Ansage „one o‘ clock“ entwickelte sich mit der Zeit „one o’crock“ und schließlich durch einen Schuss gesunde Selbstironie der finale Bandname One Ok Rock. Eine Lautverschiebung in einer globalisierten Welt, wenn man so will.

Unter diesem Namen hat die Band seit dem Jahr 2005 sechs druckvoll produzierte Emo-Rock-Alben veröffentlicht, und sich dabei eine große Fangemeinschaft erspielt, die die Videos der J-Rocker selten unter zwei Millionen Klicks auf dem bandeigenen Youtube-Kanal stehen lässt.

Dabei hatten One Ok Rock im Jahr 2009 einen mittelschweren Skandal erleben müssen, nachdem Gitarrist und Model Alex Onizawa einer 21-jährigen Oberschülerin in der U-Bahn das Bein betatscht hatte. Als der Band im anschließenden Skandal ganze Tourvereinbarungen aufgekündigt wurden, gab Onizawa seine Schuld zu und verließ bereits wenige Wochen nach dem Vorfall die Gruppe.

Seitdem sind One Ok Rock nur noch zu viert, dabei aber nicht weniger erfolgreich: ihr neuestes Album „Jinsei×Boku=“ stieg bis auf Platz zwei der japanischen Oricon-Charts.

Auf dem Cover der aktuellen Ausgabe von Rolling-Stone-Japan ist die Skate-Punk-Band Hi-Standard abgebildet, die durch ihre Veröffentlichungen auf „Fat Wreck Chords„, dem Label von NOFX-Sänger Fat Mike den Fans des Genres auch hierzulande bekannt sein dürfte. Wer dem japanischen mächtig ist, kann auf der Homepage des Japanischen Rolling Stone  Neuigkeiten zu Musik, Mode, Politik und aktuellen Neuerscheinungen erfahren. Wer dem japanischen nicht mächtig ist, findet hier eine übersetzte Rolling-Stone-Liste der 100 besten japanischen Alben mit verdienten Künstlern wie Yellow Magic Orchestra und Merzbow.


Roald Dahl: Die 5 besten Verfilmungen seiner (Kinder-)Bücher

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