ROLLING STONE präsentiert: Idles


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Ihre Musik ist politisch und persönlich: Die Texte der britischen Post-Punk-Band Idles handeln von sozialer Ungleichheit und dem damit verbundenen Frust. Die beiden bisher erschienen Alben greifen nahezu alles auf, was heute von gesellschaftspolitischer Relevanz ist: Die Themen gehen von Sexismus und Rassismus über Brexit und Nationalismus bis hin zu toxischer Maskulinität.

Darüber hinaus verarbeiten die Mitglieder auch persönliche Schicksalsschläge in ihrer Musik. So setzt sich Sänger Joe Talbot im Debüt-Album „Brutalism“ unter anderem mit dem Tod seiner zuletzt pflegebedürftigen Mutter auseinander. Im 2018 erschienenen „Joy as an Act of Resistance“ verarbeitet er wiederum die Fehlgeburt seiner Tochter. Dieses Trauma hatte ihn zwischenzeitlich in eine schwere Alkoholsucht gestürzt, die er jedoch erfolgreich überwinden konnte – mit Hilfe einer Therapie und mit Hilfe der Musik.

Mit Leidenschaft gegen Sicherheit und Norm

Mit ihrer leidenschaftlichen, politischen und düster komödiantischen Musik wollen Idles aufrühren. Sie sehen sich selbst als Störfaktor in einer Musiklandschaft, die ihnen zu sicher geworden ist. Für ihren unkonventionellen Stil wurde die Band bereits mehrfach ausgezeichnet: Ihr zweites Album, „Joy As An Act Of Resistance“, schaffte es auf Platz 5 der britischen Charts;  sie gewannen den Best Breakthrough bei den Q Awards und den begehrten Ivor Novello-Preis für das beste Album. Außerdem wurden sie für den Mercury-Preis und den Breakthrough Artist bei den Brit Awards nominiert.

Ihr drittes Album mit dem Titel „Ultra Mono“ erscheint am 25. September 2020.

ROLLING STONE präsentiert: Idles

  • 31.05.2021 Hamburg, Docks
  • 01.06.2021 München, Muffathalle
  • 04.07.2021 Berlin, Columbiahalle
  • 05.07.2021 Köln, E-Werk