Rolling Stone Weekender: jetzt auch mit Dinosaur Jr., Andrew Stockdale, Glasvegas und mehr!

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Die nächsten Künstler für den ROLLING STONE Weekender stehen fest. Es gibt neun neu gebuchte Acts – was die Anzahl der Auftritte auf nun 27 erhöht.

Neu dabei sind:

Dinosaur Jr
Andrew Stockdale (Wolfmother)
Glasvegas
Junip
Youth Lagoon
The Dodos
Kieran Leonard
Rob Lynch
Intergalactic Lovers

ebenfalls bestätigt: eine neue Lesung, und zwar von Berni Mayer („Black Mandel“)

Seinen Auftritt absagen muss leider Lewis Watson.

Das aktualisierte Lineup sieht bis jetzt wie folgt aus:

Suede, Glen Hansard, Travis, Dinosaur Jr., Thees Uhlmann & Band, Andrew Stockdale (Wolfmother), Steven Wilson, Glasvegas, They Might Be Giants, Sophie Hunger, Junip Phosphorescent, Youth Lagoon, The Dodos, The Tallest Man On Earth, Blaudzun, Matthew E. White, Robert Vincent, Idiot Wind, Heartless Bastards, Night Beds, Shovels & Rope, Cate Le Bon, Teleman, Kieran Leonard, Rob Lynch, Intergalactic Lovers

Lesungen: Frank Spilker, Berni Mayer

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Der Rolling Stone Weekender

Neben den insgesamt rund 25 Konzerten wird es an den beiden Festivaltagen beim diesjährigen Indoor- Festival am 22. und 23. November in der Ferienanlage Weissenhäuser Strand direkt an der Ostsee ein vielseitiges Rahmenprogramm geben, bestehend aus Lesungen, Aftershow-Partys und Workshops.

Der ROLLING STONE Weekender hat jedes Jahr im November und zum bereits fünften Mal in Folge einen festen Termin im Festivalkalender. Alle Veranstaltungen des intimen Festivals mit einer Kapazität von 4.500 Besuchern finden indoor in entspannter Atmosphäre statt. In den Tickets sind zwei Übernachtungen – wahlweise in einem der Apartments oder im Hotelzimmer der Anlage – inbegriffen. Die Preise beginnen ab 129 Euro. Den Weekender-Gästen stehen die Infrastruktur und alle Annehmlichkeiten des Ferienparks zur Verfügung – Subtropisches Badeparadies, Sauna, Wellnessanwendungen, Restaurants, Bistros, Cafés, Bars und ein Supermarkt. Der direkt an die Anlage grenzende Ostseestrand lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Der ROLLING STONE Weekender vereint damit den Spaß eines Festivals mit dem Erholungsfaktor eines Kurzurlaubs – für alle Musikliebhaber, für die ein Festival mit Gleichgesinnten immer noch magische Anziehungskraft ausübt, deren Ansprüche aber über Zelt, Luftmatratze und Dosenbier hinausgewachsen sind.

Der ROLLING STONE Weekender ist eine Gemeinschaftsproduktion von FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH und dem ROLLING STONE Magazin.

Infos

ROLLING STONE Weekender

22. und 23. November 2013 – Weissenhäuser Strand / Ostsee

Kombi-Tickets (inkl. 2 Übernachtungen) sind ab 129 Euro unter 01805 – 853 953 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) oder unter www.rollingstone-weekender.de erhältlich.

Die neu bestätigten Bands in alphabetischer Reihenfolge:

Andrew Stockdale (Wolfmother)

Andrew Stockdale – seines Zeichens Frontmann, Sänger und Gitarrist der australischen Band Wolfmother – ist zurück, und sein Motto für 2013 lautet Keep Moving: So nämlich heißt sein erstes Album, das er unter eigenem Namen veröffentlicht und zudem auch noch selbst produziert hat.

In Deutschland ist das Erstlingswerk am 7. Juni erschienen. Nachdem Wolfmother im Frühling ihr Abschiedskonzert in Melbourne gegeben haben, ist aus der ursprünglichen Band also nun ein Soloprojekt geworden. Passend zum DIY-Ansatz gewährt Stockdale auf Keep Moving tiefe Einblicke in seinen Alltag, sein Leben und Denken: Die Musik kommt wild, authentisch, spontan, soulful, handgemacht daher – eine waschechte Rockplatte eben, die schnörkellos vorwärtsgerichtet ist, sich mit jedem Song wandelt und immer weiter dreht (daher auch: Keep Moving). Es ist ein Album, das beim Zuhörer Bilder von Roadtrips in Oldtimern weckt, von Sonnenuntergängen, vom lässigen Abhängen an der Straßenecke, von entspannten BBQs… Mit seinen aktuellen Songs wird er natürlich beim ROLLING STONE Weekender aufspielen!

Berni Mayer (Lesung)

Berni Mayer, geboren 1974 in Niederbayern, wohnt in Berlin. Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik hat er u.a. als Chefredakteur bei MTV und VIVA Online gearbeitet. Seit 2009 ist Mayer freiberuflicher Autor und Regisseur. Im Januar 2012 erschien sein erster Kriminalroman „Mandels Büro“, dessen Nachfolger „Black Mandel“ im November desselben Jahres veröffentlicht wurde. Mandel und Singer sind taufrische Privatdetektive mit geerbtem Büro, die im alten Leben Musikjournalisten waren. Jetzt schlagen sie sich immer noch mit Tod, Verderben und den Schattenseiten der Musikbranche herum – allerdings als IHK-geprüfte Ermittler! Ihr erster Fall mutiert in bester Noir-Tradition von der Observation eines untreuen Ehemanns zum grauslichen Tod des ergrauenden Punkrockers Leo Tilmann und schmeißt sie zwischen die Fronten von Rechtspopulisten und geldgeilen Musikmanagern. Im Fortsetzungsroman ist zunächst wenig los in der Detektei. Doch gerade, als bei Mandel und Singer der Lagerkoller einsetzt, werden sie nach Bergen in Norwegen auf ein Konzert eingeladen – mit schwerwiegenden Folgen…..

Dinosaur Jr.

Die US-amerikanische Band Dinosaur Jr. gründete sich Mitte der 1980er Jahre. Später gingen die Mitglieder getrennte Wege, 2005 folgte die Wiedervereinigung in Originalbesetzung mit Mastermind und Sänger J. Mascis, Bassist Lou Barlow und Schlagzeuger Murph.

Mit „I Bet On Sky“, ihrem zehnten Studioalbum, meldete sich Dinosaur Jr. 2012 zurück. Und es geht doch nichts über eine Platte, bei der innerhalb der ersten Töne deutlich wird, wessen Handschrift sie trägt! Mit ihrer Mischung aus von Hüsker Dü und Sonic Youth beeinflusstem Postpunk und schrammeligem Gitarrensound sorgte Dinosaur Jr. nicht nur für den passenden Sound einer ganzen Indie-Generation, sondern legte obendrein den Grundstein für das, was später unter dem Stilbegriff Grunge weltweit für Furore sorgte. Die Jungs sind zwar ein wenig älter geworden – mit ihrem jüngsten Album im Gepäck aber aktuell und authentisch wie eh und je und lassen es stolze 27 Jahre nach Bandgründung immer noch ordentlich krachen!

Glasvegas

Die schottischen Indie-Rocker Glasvegas waren bereits absolute Abräumer, als ihr gleichnamiges Debüt-Album noch gar nicht veröffentlicht war. Ausverkaufte Touren durch Deutschland und Europa folgten, ein Spitzenalbum mit edelsten Rockperlen, jede Menge Preise vom NME-Award bis zum UK Music Video Award inklusive noch mehr Nominierungen, Lobeshymnen von Special-Interest- Magazinen und Mainstream-Medien gleichzeitig, Vergleiche mit den Größten der Branche von U2 bis hin zu Muse, Auftritte in Glastonbury, als Headliner der NME Awards Tour, beim Rockpalast und beim SXSW, bei David Letterman und mit den Kings Of Leon, Muse, Echo & The Bunnymen und U2. Mit einem Wort: Erfolg. Das zweite Album „Euphoric Heartbreak“ von 2011 schließt musikalisch an das Debüt an. Langgezogene Töne, hymnenhaft-sentimentale Soundmauern – dazu James Allens brüchig-hohe Stimme – der perfekte Soundtrack zum Alleinsein, zum Nachdenken, zum Abschied. Jetzt ist die Gruppe, die vor ein paar Jahren als „Scotland’s most important band“ bezeichnet wurde, zurück: Im Herbst 2013 werden sie ihr drittes Album „Later… When The TV Turns To Static“ veröffentlichen – und bei ihrem Auftritt beim Weekender ihre neuen Songs präsentieren. Man darf gespannt sein, heißt es doch in ihrer Biografie: „Their third album […] is the next stunning chapter in their signature story of heartfelt melancholia, a soaring sadness lifting the soul into heights of abandoned euphoria.”

Intergalactic Lovers

Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung 2009 hatte sich die Band um Sängerin Lara Chedraoui zwei der wichtigsten Nachwuchspreise Belgiens gesichert. Doch was folgte, war selbst im musik(er)verwöhnten flämischen Nachbarstaat eine beeindruckende Leistung: Drei Singles des Debütalbums ‚Greetings & Salutations‘ wurden Radiohits, das Album erreichte Goldstatus und die erste Soloshow der Band im AB Brüssel war im Vorfeld mit 2.000 Tickets ausverkauft. Am Ende wurden Raf de Mey, Brendan Corbey, Maarten Huygens und Lara Chedraoui obendrauf zum ‚Breakthrough Act‘ Belgiens 2011 gewählt. Ihre Musik ist dabei ausgesprochen sphärisch. Melancholisch, fast düster und teilweise sperrig inszeniert, wird sie von geradlinigem Drumming zusammengehalten sowie von der beeindruckenden Stimme und den schonungslos offenen Texten der charismatischen Frontfrau dominiert. Beim Weekender werden sie das sehr beliebte und sogenannte „Wohnzimmer-Konzert“ geben. Es findet, klein und fein, in einem der Apartments statt!

Junip

Das schwedische Trio um Indie-/Folksänger und Songwriter José González, Elias Araya (Schlagzeug) und Tobias Winterkorn (Keyboard) veröffentlichte bereits 2005 eine EP mit dem Namen Black Refuge. Es sollte allerdings weitere fünf Jahre dauern, bis Junips erstes Longplayer-Album „Fields“ 2010 erschien. González markante Stimme, sein melancholischer Gesang und sein akustisches Gitarrenspiel stehen im Mittelpunkt des zwischen heiter und eher düster changierenden Folkpop. Beides wirkt allerdings nie zu aufdringlich und ist auch nicht zu vergleichen mit „José González solo“, sondern reiht sich harmonisch in die zahlreichen Instrumentalphasen ein, um sich zu einem stimmigen, atmosphärischen Klangbild zu verbinden. Heraus kommt der „Junip-Sound“, der auch auf dem dritten Album „Junip“, erschienen im Frühjahr dieses Jahres, stilprägend ist. Das Label City Slang nennt es „psychedelisch, expressionistische Landschaftsmalerei in Verbindung mit impulsiven Rhythmen und Krautrock-Infusionen.“ Wann und wo würde solche Musik besser passen als an einem Herbsttag an der Ostsee – Wetter und Meer changieren dann ja auch gerne mal zwischen heiter und trüb…

Kieran Leonard

Wer erleben möchte, wie wenig es manchmal braucht, um einen Saal in seiner ganzen Tiefe emotional auszufüllen und die Menschen darin zu bewegen, sollte sich das Konzert des Singer- /Songwriters Kieran Leonard beim Weekender nicht entgehen lassen. Der gebürtige Ire, der inzwischen in London lebt, eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit Kurt Cobain besitzt und bereits Opener bei The Libertines und Bob Dylan war, ist nämlich einer dieser Musiker, die sich nur mit einer Gitarre und jeder Menge Charisma auf eine Bühne stellen und schon mit den ersten Akkorden und Textzeilen für eine geradezu magische Stimmung sorgen. Die mal poetisch und persönlichen, mal politisch und kämpferischen Songs Leonards sind dabei so voller Hooks und großartiger Melodien, dass sie, nachdem sie verklungen sind, noch lange im Kopf herumschweben. Also unbedingt vormerken!

Rob Lynch

Rob Lynch wurde in Stamford, Lincolnshire geboren (und ja, schon damals lautete sein Name so), hat später aber seinen Lebensmittelpunkt nach London verlegt. Nichts Ungewöhnliches. Und wahrscheinlich hätte der 26-Jährige auch nichts dagegen, als Singer-/Songwriter bezeichnet zu werden, aber trotzdem ist er so ganz anders als die meisten anderen Vertreter dieses Genres: Während diese filigran auf ihren Gitarren spielen, in glasklarem Falsett singen und sich hinter Rauschebärten verstecken, hackt Rob Lynch knarzige Akkorde in seine Gitarre und singt zeitweise ganz nah an der Grenze zum Brüllen. Seine Songs sind eher eine Mischung aus Pop-Punk und Folk als die typische Singer-/Songwritermusik, wirken häufig mehr wie eine Aufforderung zu einer Kneipenschlägerei denn zu ehrfürchtigem Lauschen. Im Laufe des Jahres können wir uns auf das Debütalbum des jungen Engländers freuen und am Jahresende auf seinen Auftritt beim ROLLING STONE Weekender.

The Dodos

Natürlich könnte man hier jetzt wieder den Vergleich der ausgestorbenen Vögel mit der quicklebendigen Musik der Band gleichen Namens bemühen, aber das wäre zu einfach. Und einfach macht es sich das aus Meric Long und Logan Kroeber bestehende Indie-Rock-Psych-Folk-Duo The Dodos nun wirklich nicht – stattdessen versucht es sich lieber von Album zu Album ein Stück neu zu erfinden, ignoriert Grenzen und Erwartungen, lässt mit großer Kunstfertigkeit neue musikalische Einflüssen und Stile in ihre Musik einsickern, verändert gern auch die Instrumentierung und ist sich nicht zu schade, einen Schritt zurückzugehen, um danach zwei nach vorne zu tun.

Den beiden Kaliforniern gelingt dabei das Kunststück, eine gut ausgewogene Mischung aus fiebrig und konzentriert, roh und sensibel, zäh und fließend zu produzieren, die ihren Sound so spannend macht.

Dass The Dodos ein neues Album in den Startlöchern haben, das im August erscheinen soll (Stand 19.06.) lässt grundsätzlich schon einmal Vorfreude aufkommen – dass sie damit live beim Weekender dabei sein werden, macht den Spaß aber erst richtig perfekt.

Youth Lagoon

2010 beginnt Songwriter und Musiker Trevor Powers unter dem Namen „Youth Lagoon“ an seinem Debüt „The Year of Hibernation“ zu arbeiten. Das Album erschien im Herbst 2011. Minimalistische Songs und atmosphärische Klänge sind für Powers dabei die geeignete Stilform, um seine Gedankengänge und mentale Verfassung zum Ausdruck zu bringen. Sein künstlerisches Schaffen beschreibt er wie folgt: “Youth Lagoon is something so personal to me because writing music is how I sort my thoughts, as well as where I transfer my fears. […] I’m not a gifted speaker, so explaining things is difficult for me. But music always makes sense.“


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