Rolling Stones von Verschwörungstheorie von QAnon betroffen


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Die amerikanische Verschwörungs-Sekte QAnon ist bekannt für abgedrehte Geschichten. In ihrem aktuellen Schwurbel-Kult spielen auch die Rolling Stones eine Rolle. Oder besser gesagt: ein Stones-Konzert der aktuellen US-Tourserie „No Filter“.

Die Saga geht so:

Im texanischen Dallas trafen sich in dieser Woche hunderte QAnon-Anhänger am Dailey Plaza, um einer Ansprache von JF Kennedy Junior zu lauschen. Wohlwissend (oder auch nicht…), dass der Sohn des in Dallas ermordeten US-Präsidenten vor 22 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. Gemäß einer exklusiven Eingebung sollte – der in der QAnon-Wirklichkeit untergetauchte – Kennedy Junior gemeinsam mit Donald Trump ein politisches Team bilden.

„Erschreckenderweise konnte JFK Jr. gestern Nachmittag aufgrund eines chronischen Not-Alive-Vorfalls nicht vor Ort erscheinen“, meldete „Night-Show“-Moderator Stephen Colbert diese Aktion in seiner TV-Kolumne „Q Files – The Lies Are Way Out There“. Doch das QAnon-Publikum verlor die Hoffnung nicht, da Gerüchte aufkamen, dass JFK Jr. an diesem Abend stattdessen beim Dallas-Konzert der Rolling Stones auftreten würde. Was Colbert wiederum mit einer Montage aus Stones-Textzeilen im Sinne von „You can’t always get what you want!“ würzte.

Als letztlich einige hartgesottene QAnon-Jünger die Story aufbrachten, dass Stones-Gitarrist Keith Richards tatsächlich Präsident John F. Kennedy wäre, lachte Colbert laut auf. „Okay, voll irre: Präsident Kennedy wäre heute 104 Jahre alt. Doch Keith Richards ist eindeutig viel älter!“

Mick Jagger verfolgte in Dallas derweil auch ein ernstes Anliegen: Er besuchte vor dem Konzert das African American Museum, auch, um eine Neubewertung des Stones-Hits „Brown Sugar“ vorzunehmen.


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