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Blackout Tuesday

Rückblick: So war das Maifeld Derby 2012. Einmal alles, bitte!

Man mag nicht so recht glauben, dass sich auf dem riesigen Maimarkt so ein kleinfeines Festival wie das Maifeld Derby versteckt. Von den 210.000 Quadratmetern, auf denen im April die angeblich „größte regionale Verbraucherausstellung Deutschlands“ stattfindet, wird nämlich nur eine kleine Fläche am Rande der örtlichen Pferderennbahn bespielt. Bis man die gefunden hat, fährt man eine Weile an halb abgebaute Festzelten vorbei, die geradezu gespenstisch anmuten durch ihre fehlenden Seitenwände und die noch nicht abmontierten Notausgang-Schilder, die nun überflüssig im Wind wehen. Die Tristesse währt aber nur kurz – ungefähr bis man das Maifeld Derby erreicht hat. Denn auch wenn das Festival noch im Babyalter steckt, macht man schon im zweiten Jahr vieles richtig, um sich als Besucher willkommen zu fühlen. Das liegt vor allem daran, dass die Macher die Stadt Mannheim an Bord geholt haben. Die Popakademie macht mit, die Familienfleischerei aus der Gegend sorgt für die Verpflegung, das Bier kommt aus einer regionalen Brauerei, das örtliche Kurzfilmfestival „Zum Goldenen Hirsch“ liefert einen Teil des Programms, das lokalee Getränk „Wilder Hirsch“ ersetzt die Jägermeister-Theken und im Programmheft wünscht der Oberbürgermeister der Stadt etwas hüftsteif „zwei mitreißende und inspirierende Kulturtage“. Wenn man sich die Hauptbühne im „Palastzelt“ und das Zelt selbst so anschaut, scheint man aus der Stadt auch finanziell ein wenig Unterstützung beigesteuert  zu haben. Und das, obwohl der Stadtkern am selben Wochenende vom sicherlich Prestige-trächtigeren Katholikentag beherrscht wird. Schöne Sache das…

Das Wochenende auf dem Maifeld hatte in Sachen Line-up und Wetter viele Überraschungen zu bieten. Und über das Wetter muss man einmal kurz reden – vor allem, wenn es sich beim Derby um eines der ersten Festivals der Saison handelt und sich die ganzen mal geschätzten mal verfluchten Randerscheinungen wie Zelten, Freiluftsaufen, pardon -trinken und Openair-Konzerte noch ein wenig neu anfühlen. Und Zelten musste man, da der „Katholikkentach“, wie man auf dem Gelände so sagte, die Hotelpreise derbe in die Höhe getrieben hatte. Wobei das Schlafen im Hotel ja eigentlich eh nur klargeht, wenn man auf dem Festival wirklich und ehrlich arbeitet. Wer als Musikjournalist über ein Openair berichten will, der muss auch das Treiben auf dem Campingplatz mitnehmen – und eben auch mal morgendliche Beischlafgeräusche aus dem Nebenzelt ertragen, selbst wenn die einen an ein Zitat aus dem Film „Fight Club“ denken lassen, das da heißt: „Das ist keine Liebe, das ist Sportf…..“. Aber wir waren beim Wetter: Das zeigte sich zum Auftakt am Freitag erst bewölkt, sorgte ab Samstagmorgen dann für Sonnenbrand, kippte am Samstagnachmittag in ein furioses Donnerwetter samt Platzregen und röstete einen mit 28 Grad und Sonnenschein auf der langen Heimfahrt nach Berlin. Da dachte man schon manchmal: „Danke Petrus, du mich auch!“



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