ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Schluss mit lustig: Mit Staffel 30 laufen die „Simpsons“ eventuell auf ihr Serienende zu

Seit 27 Jahren gehören die „Simpsons“ zum festen Serien-Inventar, doch nun könnte mit dem niemals enden wollenden Cartoon tatsächlich bald Schluss sein.

Langzeitproduzent Al Jean deutete in einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ an, dass Staffel 30 die magische Grenze sein könnte.

„Ich wäre nicht überrascht, wenn wir mit Staffel 28 aufhören. Allerdings glaube ich an 30, weil wir danach wieder neu verhandeln müssten. Wenn ich mir ein Enddatum aussuchen könnte, wäre es nach 30 Staffeln.“

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Und nicht nur über das numerische Ende hat sich Jean bereits Gedanken gemacht, sondern auch über die inhaltliche Gestaltung der allerletzten Folge.

„Ich dachte, es wäre cool, wenn die letzte Folge damit endet, dass sie sich bereit für die Weihnachtsaufführung machen, die in der ersten Folge auftaucht. Die gesamte Serie war also eine Schleife und hatte keinen Anfang oder ein Ende.“

Allerdings ist diese Idee noch längst nicht fix, denn schon in der Vergangenheit gab es ähnliche Pläne, die dann doch nicht umgesetzt wurden.

„Um ehrlich zu sein gab es einen Punkt, an dem wir dachten, die Serie könnte mit der 23. Staffel, der Weihnachts-Episode ‚Weihnachten – Die nächste Generation‘, enden. Aber wir hörten dann doch nicht auf.“

Die Zeichentrickserie schaut inzwischen auf eine knapp drei Jahrzehnte währende Erfolgsgeschichte zurück. Doch hinter den Kulissen ist nicht immer eitel Sonnenschein, denn erst vor Kurzem gab es Probleme mit dem Synchronsprecher Harry Shearer, der neben Mr. Burns 100 weitere Charaktere spricht. Glücklicherweise kam man hier zu einer Einigung. Wäre Shearer infolge des Streits ausgeschieden, wären mit ihm auch die von ihm synchronisierten Charaktere gegangen.

Fans können also aufatmen und sich auf drei weitere Jahre mit Springfields illustrer Gemeinde freuen. Und wer weiß, vielleicht finden dann ja doch noch Neuverhandlungen für eine Fortsetzung statt.


Elton John: Darum ist „Rocketman“ wichtiger als „Bohemian Rhapsody“

„Rocketman“, der erste Spielfilm über das Leben von Elton John, wird das Kino verändern. Auch wenn dafür nur wenige Szenen nötig sind. Wie der „Hollywood Reporter“ meldet, soll das Biopic der erste Film eines Major-Filmstudios sein, das eine schwule Sexszene vollständig zeigt. Damit wird sich „Rocketman“ (Regie: Dexter Fletcher) deutlich von „Bohemian Rhapsody“ unterscheiden, das die sexuelle Identität von Freddie Mercury sehr zaghaft thematisierte und stattdessen eher die vielen Höhe- und wenigen Tiefpunkte in der Karriere von Queen thematisierte. Gleichwohl regnete es Preise für das Biopic über den britische Band und ihren exzentrischen Sänger. Und das Kassenergebnis dürfte lange Zeit…
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