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Highlight: 50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

Scott McKenzie im Alter von 73 Jahren verstorben

Scott McKenzie, Sänger der Flower-Power-Hymne „San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair)“, ist am Wochenende verstorben. McKenzie litt an der Nervenerkrankung Guillain-Barré-Syndrom – was vermutlich zum Tod führte. McKenzie wurde erst am Sonntag von einer Nachbarin in seiner Wohnung in Los Angeles tot aufgefunden.

Gary und Raylene Hartman – Freunde McKenzies – posteten auf seiner Website: „Mit tiefer Trauer müssen wir verkünden, dass Scott McKenzie am 18. August 2012 gestorben ist. Scott war in letzter Zeit sehr krank gewesen und starb nach zwei Wochen Krankenhausaufenthalt in seinem Heim in Los Angeles. Wir betreiben diese Website seit 15 Jahren mit viel Freude, doch kein Update ist uns je so schwer gefallen wie die Verkündung dieser Nachricht.“

Scott McKenzie wird wohl allen mit seinem Song „San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair)“ in Erinnerung bleiben. Die Hymne auf die Flower Power-Bewegung verhalf ihm 1967 zum Durchbruch. Philip Wallach Blondheim, so sein bürgerlicher Name, hatte zuvor mit seinem Jugendkumpel John Phillips das Duo Smoothies und später die Band Journeymen gegründet. Der Text von „San Francisco“ stammt ebenfalls von Phillips, aber es war natürlich McKenzies samtene Stimme, die ihn so nachhaltig wirken ließ. Nach dem Hit trennten sich die Wege der beiden – Phillips gründete The Mamas & The Papas, McKenzie spielte Solotourneen und veröffentliche zum Beispiel „Stained Glass Morning“ und „Stained Glass Reflections“, bevor auch er zu The Mamas & the Papas hinzustieß.

Phillips verstarb 2001 – und auch Scott McKenzie zog sich langsam aus dem Musikwelt zurück. Vor allem in den letzten zwei Jahren setzte ihm sein Nervenleiden stark zu. Erst wenige Tage vor seinem Tod war er erneut im Krankenhaus. Scott McKenzie wurde 73 Jahre alt.


Die besten Songs aller Zeiten: „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana

„Der Song war ein Ruf zur Besinnung aufs eigene Gewissen“, sagte Novoselic 2000 – eine Handgranate von Rächer Cobain gegen das Verschwinden der Jugendkultur im Rachen der Großkonzerne. Produzent Butch Vig hörte „Smells Like Teen Spirit“ zum ersten Mal Anfang 1991, aufgenommen von Kurt Cobain, Dave Grohl und Krist Novoselic in einer Probenscheune in Tacoma, Washington. Auf Kassette, über Ghettoblaster. Es klang grauenhaft. Vig, der Nirvanas Major-Label-Debüt „Nevermind“ betreuen sollte, hörte dem Song nicht an, dass er bald den Underground-Punk zum neuen Mainstream machen würde. Und Cobain, einen problembeladenen jungen Mann mit strikter Indie-Ethik, zum Megastar. „Ich hörte schon irgendwie…
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