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Sean Lennon: „Menschen halten mich für den verwöhnten Faulpelz-Sohn von John und Yoko“


„Egal, was ich tue, Menschen halten mich für den verwöhnten Faulpelz-Sohn von John und Yoko“ – Im Interview mit „The Guardian“ reflektierte der Musiker kürzlich über seine persönliche Situation als Nachkomme des berühmten Paars.

Lennon produziert derzeit das kommende Album von Fat White Family und arbeitet an deren Nebenprojekt Moonlandingz. Seine zahlreichen Kollaborationen hätten jedoch nicht an den „unrealistischen positiven oder negativen Erwartungen“ geändert, denen er als Nachkomme eines Beatles regelmäßig ausgesetzt ist.

Menschen sagten zu mir ‚Warum machst du nicht etwas unter einem Pseudonym und schaust dir an, wie die Reaktionen sind‘. Ich habe darüber nachgedacht, fand es dann allerdings meinem Vater, meiner Familie und mir gegenüber respektlos. Als könnte ich nicht stolz auf mich sein. Ich wollte mich nicht verstecken.

Er habe es seinen Eltern zu verdanken, dass er an Kunst und Musik interessiert ist. Respekt für sie stecke daher in allem, was er tut. „Es definiert mich. Ich schätze mich als Mutter- und Vatersöhnchen ein – als ich klein war, habe ich sie wie Helden verehrt und daraufhin mit eigener Musik angefangen.“ Seine liebste Beatles-Ära ist jene, die mit „Revolver“ eingeleitet wurde – „als sie progressives Songwriting wirklich vorangetrieben haben.“

Durch das Schreiben von Firmen-Jingles und Filmmusik habe sich der Beatles-Sohn bisher ein gutes Einkommen sichern können. Sich selbst zu definieren, falle ihm jedoch noch immer schwer. „Ich mache einfach mein Ding. Ich habe ein Label, mache Musik, führe bei einer Dokumentation Regie. Ich versuche, meine Arbeit für sich sprechen zu lassen.“


Aktivisten wollen John Lennons „Imagine“ als neue US-Nationalhymne

Die amerikanische Nationalhymne, auch bekannt als „The Star-Spangled Banner“, enthält Teile eines Gedichts von Francis Scott Key aus dem Jahr 1814. Auf den ersten Blick erscheint sie nicht einmal ansatzweise problematisch im Lichte der aktuellen Anti-Rassismus-Proteste. Das sieht ganz anders aus, wenn man sich das zugrundeliegende Poem etwas genauer anschaut. In der dritten Strophe bezieht sich Key auf eine "Bande" von "Mietern und Sklaven", deren "Blut die Verschmutzung ihrer fauligen Fußspuren ausgewaschen hat". Ein Hinweis auf Schwarze, die für die Briten kämpften, wie Historiker nachwiesen. https://www.youtube.com/watch?v=YqvNYfeaYuI Denn England versuchte die damals noch sehr jungen Vereinigten Staaten daran zu hindern, den…
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