„Sieben“-Foto: Gwyneth Paltrow lüftet das Geheimnis um ihren abgeschlagenen Kopf


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Es gibt sicher fantasievollere Halloween-Verkleidungen als diese: einen Pappkarton über den Kopf stülpen. Aber nicht, wenn man Gwyneth Paltrow ist.

Denn ihren abgeschlagenen Kopf hat man in David Finchers Psychothriller „Sieben“ 1995 zu keiner Zeit gesehen. Aber Morgan Freeman hat in den Karton geguckt, wo eben der darin lag. Filmgatte Brad Pitt hat auch reingeschaut – vor Wut hat er daraufhin ihren Mörder, John Doe alias Kevin Spacey, erschossen.

Die Karton-Auflösung ist legendär, weil der Horror nie gezeigt, sondern nur vorgestellt wird – dennoch markiert dieser Schluss eine der effektivsten Schock- und Twist-Szenen der letzten 25 Kinojahre. Der Moment rief derart wilde Fantasien in den Zuschauern hervor, dass Regisseur Fincher, wie er sagt, heute noch darauf angesprochen wird. Manche werfen ihm sogar vor, die Szene sei blutrünstig, denn er habe den Kopf Paltrows eben doch gezeigt, ganz ganz sicher – was viel über die Macht von „Sieben“ aussagt.

Nun, 22 Jahre später, feiert Gwyneth Paltrow Halloween in ihrer berühmten (Toten-)Rolle und mit entsprechend erschrockenem Gesicht – auf gewisse Weise bestätigt sich nun definitiv, dass sich ein Teil von ihr wirklich in dem Kasten befand, und wie das alles aussah.

Die Gefängniskleidung des John Doe musste ihr Begleiter tragen:


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ROLLING STONE zum „Sieben“-Jubiläum:

https://www.rollingstone.de/eine-welt-ohne-hoffnung-david-finchers-sieben-wird-20-841553/

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