Slash über Guns N‘ Roses und Axl Rose


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Wenn Guns N‘ Roses am 14. April in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen werden, weiß niemand genau, was darüber hinaus passieren wird – Slash inklusive, wie  unser US-Kollege Andy Greene von ihm persönlich erfuhr. „Ich habe von diesem Thema wirklich die Schnauze voll“, so der Gitarrist. „Jeder hat mich gefragt, was passieren wird, aber sie wissen genauso wenig wie ich. Meinem Empfinden nach, ist es eine Pflicht dort anwesend zu sein, und ja, verdammt, ich würde auch spielen wollen. Aber das wird nicht passieren – aus welchem Grund auch immer.“

Slash, Bassist Duff McKagan und Drummer Steven Adler haben schon bei der Zeremonie in Cleveland zugesagt, aber es ist nach wie vor unklar, ob Gitarrist Izzy Stradlin oder Axl Rose erscheinen werden. Ein Knackpunkt könnte tatsächlich Slash sein, den Rose 2009 mit einem Krebsgeschwür verglichen hat.

„Er hasst mich“, sagt Slash. „Wegen vieler Sache, ich weiß gar nicht genau, welcher. Wir reden nicht miteinander. Ich spreche regelmäßig mit Duff und Steven, aber wenn es um Dinge geht, die die alten Guns N‘ Roses betreffen, gibt es einfach niemanden, der Entscheidungen fällen könnte.“

Slash konzentriert nun erst mal auf sein neues Soloalbum „Apocalyptic Love“, das bei uns am 18. Mai erscheinen wird. Im Juni wird er dann diverse Gigs in Deutschland spielen (Tourdaten gibt’s hier). Guns N‘ Roses-Songs darf man dabei durchaus wieder erwarten. Jedoch mit Ausnahmen: „Einige Songs sind schon ziemlich klassisch Guns. Bis zu einem Punkt, an den ich nicht gehen möchte. Wir können ‚Welcome To The Jungle‘, wir haben es zuvor bereits gespielt, aber dabei würde ich mich nicht wohl fühlen. Ähnlich verhält es sich mit einigen Velvet Revolver Songs.“

Hier gibt’s noch die sehr sehenswerten Studiodokumentationen zur Entstehung von „Apocalyptic Love“:

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