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Blackout Tuesday
Highlight: Die besten deutschen Songs aller Zeiten: Kraftwerk – „Autobahn“

So war das Way Out West Festival in Göteborg: WOW – was für ein Festival!

Hipster mit 3D-Brillen, die gesamte schwedische Musikszene, glückliche Vegetarier und enttäuschte Frank-Ocean-Fans, alle, insgesamt 27.000, sind sie bei Way Out West in Göteborg versammelt. In Schwedens zweitgrößter Stadt stehen Kultur und Musik mal wieder an höchster Stelle. Das Festival, das zum sechsten Mal stattfindet und 2011 beim O Music Awards von MTV mit dem Titel  ”Most Innovative Festival” gekrönt wurde, überrascht wie in den vergangenen Jahren mit einem hervorragenden Line-up.

Kraftwerk, Blur, OFWGKTA, The War on Drugs, The Black Keys, Feist und Bon Iver sind nur einige der großen Namen. Und trotz der vielen Absprünge in letzter Minute, wie zum Beispiel von dem in Schweden vergötterten Frank Ocean oder der Jazzlegende Ornette Coleman, wurde das Way Out West weder von den Besuchern noch von der Presse als missglückt abgestempelt.

Der Grund dafür ist das Konzept, das die Konzertagentur Luger schon seit dem Start 2007 beibehält: Jedes Jahr komplett neu denken – aber ohne dabei die Musik zu vergessen, die bei vielen neueren Festivals immer unwichtiger zu werden scheint.

Die Location ist auch ein wichtiger Faktor des Events: Einen Park inmitten von Göteborg für ein Festival in dieser Größe von der Stadtverwaltung anvertraut zu bekommen, ist alles andere als selbstverständlich. So wunderte es nicht, dass die Einwohner der Stadt anfangs  skeptisch waren. Doch nach hunderten von Konzerten im fantastisch geschmückten Park Slottskogen, guter Zusammenarbeit mit dem Kulturrat und Tausenden von Besuchern, die in den meisten Fällen mehr als gerne Campen und Schlamm gegen richtige Toiletten und einen Schlafplatz im Hotel eintauschen, gibt es keinen Zweifel daran, dass Luger genau richtig handelt.

Einen Tag vor dem Festivalstart kam jedoch eine für einige Besucher erschreckende Nachricht – nein, Kraftwerk spielten wie geplant – Way Out West präsentierte nur das neue Konzept „Way Out West goes veggi“. Mit dem Argument, dass es in der die Fleischindustrie nicht nur um Lebensbedingungen der Tiere, sondern vor allem um die Verschwendung von Ressourcen und Umweltzerstörung geht, wurde beschlossen, dass sowohl Personal, Besuchern und Artisten nur vegetarisches Essen angeboten wird. Für viele Fleischliebhaber kam das einer Katastrophe gleich,  doch für die Mehrheit war das eine willkommene Nachricht.



Kraftwerk: Florian Schneider-Esleben ist tot

Florian Schneider-Esleben ist tot. Das teilte Sony am Mittwoch (06. Mai) unter Berufung auf Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter mit. Der Musiker wurde 73 Jahre alt und verstarb an den Folgen einer Krebserkrankung. Schneider und Hütter hatten 1968 zum ersten Mal gemeinsam Musik gemacht zunächst noch unter dem Bandnamen Organisation. 1970 gründeten sie das legendäre Kling-Klang-Studio in Düsseldorf und entwickelten, nun unter dem  Namen Kraftwerk einen unvergleichlichen Elektro-Sound. Zeit seines Lebens galt Schneider-Esleben als zurückhaltend und überließ seinem Kollegen Hütter die Interviews. Florian Schneider-Esleben entwickelte Robovox-Stimmen Schneider-Esleben ist Sohn des Architekten Paul Schneider-Esleben und war an den einflussreichen Kraftwerk-Alben „Autobahn“ (1974), „Radio-Aktivität“…
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